Ray Milland
Werdegang
Ray Milland, eigentlich Reginald Alfred Jones, wurde am 3. Januar 1907 in Cymla Mountain bei Neath in Wales geboren und starb am 10. März 1986 in Torrance, Kalifornien. Er begann seine Filmkarriere 1929 in Großbritannien unter dem Namen Spike Milland und ging bereits im Folgejahr nach Hollywood, wo er zunächst bei MGM unter Vertrag stand. Mit dem Wechsel zu Paramount Pictures erhielt er größere Rollen und wurde durch Komödien zu einem gefragten Darsteller. 1946 erhielt er den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als alkoholkranker Schriftsteller in „Das verlorene Wochenende" unter der Regie von Billy Wilder. Ab 1955 versuchte er sich zudem als Regisseur eigener Filme, in denen er meist auch die Hauptrolle übernahm. In späteren Jahrzehnten wirkte er vermehrt in Horror- und Science-Fiction-Filmen sowie in Nebenrollen mit, unter anderem in „Love Story" und in Fernsehproduktionen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwölf Titel mit Ray Milland als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Spanne reicht von 1939 bis 1975, also 36 Jahre, was den ersten Titel 32 Jahre nach seiner Geburt und den letzten 68 Jahre danach ansetzt. Die Genres sind breit gestreut und reichen von Thriller, Krimi und Drama über Komödie und Liebesfilm bis zu Mystery, Horror, Fantasy, Abenteuer, Kriegsfilm, Science Fiction und Familienfilm, was auf eine vielseitige Karriere über verschiedene Schaffensphasen hinweg schließen lässt.
Einordnung
Die Bewertungen der zwölf Titel liegen zwischen 6,3 und 8,0 bei einem Durchschnitt von 6,9 von 10. Der höchste Wert entfällt auf „Bei Anruf Mord" mit 8,0, während die späteren Titel wie „Panik im Jahre Null" und „Lebendig begraben" mit 6,3 etwas niedriger bewertet sind. Zwischen dem ältesten Titel von 1939 und dem jüngsten von 1975 liegen 36 Jahre, was die Bewertungen über einen langen Zeitraum der Filmografie hinweg abbildet.
Filmografie