Life Itself (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steve James |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-07-04 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (372 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Roger Ebert war für viele Menschen der vielleicht einflussreichste Filmkritiker Amerikas. Über 45 Jahre lang verfasste er seine häufig zitierten Kritiken für die Chicago Sun-Times. Von 1975 bis 1999 trat er zudem gemeinsam mit seinem Kollegen Gene Siskel in verschiedenen Fernsehformaten auf, in denen die beiden, oft gegensätzlicher Meinung, über aktuelle Filme debattierten.
Ebert erhielt unter anderem den Pulitzer-Preis und einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Am 4. April 2013 starb der angesehene Publizist nach langer Krebserkrankung. Der Dokumentarfilm zeichnet sein Leben und sein Schaffen bis zu diesem Tod nach.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Steve James, der Film erschien 2014, im Jahr nach Eberts Tod. Als Grundlage diente ihm Eberts 2011 veröffentlichte Autobiografie „Life Itself“, deren Titel der Film übernimmt. Vor der Kamera sind Roger Ebert selbst, Chaz Ebert und Ramin Bahrani zu sehen, außerdem wirkt Stephen Stanton mit.
Hinter den Kulissen
Als Dokumentarfilm mit biografischem Schwerpunkt verbindet das Werk mehrere Themenfelder. Das Filmgeschäft und die Popkultur bilden den beruflichen Rahmen, in dem Ebert wirkte. Daneben rücken persönliche Bereiche in den Blick: eine Ehe, eine Männerfreundschaft und der Aufenthalt in einem Rehazentrum.
Diese Mischung zeigt, dass der Film nicht bei der öffentlichen Figur stehen bleibt. Auch die jahrzehntelange Fernseharbeit mit Gene Siskel, geprägt vom Streit über Filme, gehört zu diesem Leben. Das Rehazentrum verweist auf die Zeit der Krankheit, die in einem Porträt bis zum Tod zwangsläufig Raum einnimmt. Dass eine Autobiografie die Grundlage bildet, legt nahe, dass Eberts eigene Sicht auf sein Leben den Ton mitbestimmt. Ein Film über einen Kritiker ist zudem immer auch ein Film über das Kino selbst.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten erhält die Dokumentation eine deutlich positive Bewertung, getragen von einigen hundert Stimmen. Das Urteil fällt klar aus, auch wenn die Basis schmal bleibt.
Zwölf Jahre nach der Veröffentlichung wirkt der Film wie ein Dokument über eine Zeit, in der Kritiker im Fernsehen öffentlich über Kino stritten und damit das Gespräch über Filme prägten. Innerhalb des Dokumentarfilms gehört er zu den biografischen Porträts, die Beruf, Krankheit und Privates miteinander verbinden, und er richtet den Blick auf einen Menschen, dessen Arbeit darin bestand, andere Filme zu beurteilen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Stephen Stanton als Roger Ebert (voice)
- Roger Ebert als Self - Film Critic
- Chaz Ebert als Self - Ebert's Wife
- Ramin Bahrani als Self - Filmmaker
- Richard Corliss als Self - Film Critic
- Nancy De Los Santos als Self - TV Producer
- Ava DuVernay als Self - Filmmaker
- Bruce Elliot als Self - Ebert's Friend
- Laura Emerick als Self - Journalist
- Emil Evans als Self - Ebert's Step-Grandson
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Verfügbarkeit
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