Long Riders (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Walter Hill |
|---|---|
| Genre | Western, Action, Krimi, Drama, Historie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-05-16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.795.189 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (297 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Ende des Bürgerkriegs ist der Süden besiegt, doch der Groll gegen die Sieger bleibt lebendig. Diese Stimmung ist der Boden, auf dem die James/Younger-Gang operiert: Nach ihren Raubzügen können die Männer zu ihren Familien zurückkehren, weil die Nachbarschaft sie deckt, Aufgebote verrät und notfalls selbst zur Waffe greift, um Ermittler aufzuhalten. Auf der anderen Seite steht die Pinkerton-Agentur, die mit ebenso rücksichtslosen Mitteln gegen die Outlaws vorgeht. Der Film zeigt diesen Konflikt nicht als einfache Jagd von Gesetzeshütern auf Verbrecher, sondern als einen Kampf, in dem beide Seiten Grenzen überschreiten. Dass ein Leben, das dauerhaft vom Colt finanziert wird, kein gutes Ende nehmen kann, deutet sich zunehmend an, während die Bande in wachsende Schwierigkeiten gerät.
Entstehungsgeschichte
"Long Riders" entstand 1980 unter der Regie von Walter Hill. Besetzt wurde er auffällig familiär: David Carradine, Keith Carradine und Robert Carradine treten gemeinsam auf, ergänzt durch James Keach. Genre-Kategorien führen den Film als Western mit Action-, Krimi-, Drama- und Historienelementen.
Hinter den Kulissen
Dass drei Brüder aus derselben Familie zusammen besetzt wurden, passt zur Geschichte einer Gang, die selbst aus verwandten und befreundeten Männern besteht – die Besetzung spiegelt die familiäre Struktur der James/Younger-Bande. Die Genremischung aus Western und Krimi macht deutlich, dass es nicht um einen klassischen Heldenmythos geht, sondern um eine Kriminalgeschichte mit historischem Hintergrund: Der Nachkriegshass der Südstaaten wird als politischer Unterbau der Gewalt erzählt, nicht als bloße Kulisse. Die Erzählung folgt dem Muster eines allmählichen Abstiegs, in dem der Erfolg der ersten Raubzüge in zunehmende Bedrängnis umschlägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Über vierzig Jahre nach der Entstehung ist die Bewertungsgrundlage entsprechend begrenzt, was für einen Titel dieses Alters nicht ungewöhnlich ist. Innerhalb des Western-Genres steht er mit seiner Verbindung von Gangsterdrama und historischem Zeitkolorit für einen Ansatz, der die Auseinandersetzung zwischen Gesetz und Outlaws als politisch aufgeladenen Konflikt begreift, statt sie auf eine reine Actionhandlung zu reduzieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Carradine als Cole Younger
- Keith Carradine als Jim Younger
- Robert Carradine als Bob Younger
- James Keach als Jesse James
- Stacy Keach als Frank James
- Dennis Quaid als Ed Miller
- Randy Quaid als Clell Miller
- Kevin Brophy als John Younger
- Harry Carey Jr. als George Arthur
- Christopher Guest als Charlie Ford
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Verfügbarkeit
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