Lorenzos Öl (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Miller |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-12-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (584 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Augusto und Michaela Odone erfahren, dass ihr fünfjähriger Sohn an einer seltenen und tödlichen Krankheit leidet. Was folgt, ist keine Trauerarbeit, sondern eine Mission, für die es keine Vorlage gibt. Trotz der ungünstigen Prognose machen sich die Eltern daran, ihr Kind zu retten.
Der Weg führt sie in Auseinandersetzungen mit Ärzten, Wissenschaftlern und Hilfsorganisationen, die ihnen bei der Suche nach einem Heilmittel wenig Unterstützung bieten. Ihr unermüdlicher Einsatz wird zur Belastungsprobe für die Ehe, für die eigenen Überzeugungen und für die Grenzen der herkömmlichen Medizin, an die sie beharrlich stoßen.
Entstehungsgeschichte
Der 1992 erschienene Film wurde von George Miller inszeniert und trägt im Original den Titel „Lorenzo's Oil“. Nick Nolte und Susan Sarandon spielen das Elternpaar, Peter Ustinov und Ann Hearn gehören ebenfalls zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren. Der Stoff folgt einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Reines Drama, ohne Beimischung eines zweiten Genres, und die wahre Begebenheit dahinter verändert die Erwartung an das Erzählte: Der Ausgang ist nicht frei erfunden, das Ringen der Figuren also nicht auf einen Effekt hin gebaut.
Bemerkenswert ist, wie die Geschichte ihren Konflikt verlagert. Die Krankheit selbst ist unbeeinflussbar; verhandelbar sind Verfahren, Zuständigkeiten und die Frage, wer forschen darf. Damit rücken Eltern in eine Rolle, die ihnen fachlich nicht zusteht, und der Widerstand, auf den sie treffen, ist kein böser Wille, sondern die Logik eines Apparats. Der Film hält beides nebeneinander aus, ohne eine Seite zur Karikatur zu machen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung deutlich positiv aus, auch wenn die Zahl der abgegebenen Stimmen bescheiden bleibt. Vierunddreißig Jahre nach dem Erscheinen hat der Stoff nichts von seiner Härte verloren, weil er weder auf Rührung noch auf Beschönigung setzt. Innerhalb des Krankheitsdramas gehört der Titel zu den Vertretern, die den medizinischen Alltag ernst nehmen, statt ihn als Kulisse zu benutzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nick Nolte als Augusto Odone
- Susan Sarandon als Michaela Odone
- Peter Ustinov als Professor Nikolais
- Ann Hearn als Loretta Muscatine
- Maduka Steady als Omuori
- Aaron Jackson als Francesco Odone
- Laura Linney als Young Teacher
- Kathleen Wilhoite als Deirdre Murphy
- Gerry Bamman als Doctor Judalon
- Margo Martindale als Wendy Gimble
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Verfügbarkeit
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