Loro 2 (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paolo Sorrentino |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-05-10 |
| Budget | 21.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.984.733 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (396 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
„Loro“ ist in zwei Teilen angelegt und erzählt als fiktionale Geschichte von Ereignissen, die sich zwischen 2006 und 2010 in Italien wahrscheinlich zugetragen haben, vielleicht aber auch erfunden sind. Der Film will in Porträts und Momentaufnahmen, über eine vielstimmige Konstellation von Figuren, eine inzwischen endgültig vergangene Epoche einfangen. In knappen Zügen lässt sie sich als amoralisch, dekadent und zugleich außerordentlich lebendig beschreiben.
Erzählt wird von einigen Italienern, die zugleich frisch und uralt wirken, wie Seelen aus einem modernen, imaginären Fegefeuer. Getrieben von ganz unterschiedlichen Motiven wie Ehrgeiz, Bewunderung, Zuneigung, Neugier oder eigenem Vorteil, versuchen sie, sich in die Umlaufbahn eines wandelnden Paradieses zu bringen: des Mannes namens Silvio Berlusconi.
Entstehungsgeschichte
Paolo Sorrentino führte Regie. Der Film erschien 2018 und bildet mit seinem Titel den zweiten Teil des zweiteiligen Werks. Toni Servillo, Elena Sofia Ricci, Riccardo Scamarcio und Kasia Smutniak stehen an der Spitze der Besetzung.
Hinter den Kulissen
Als Drama angelegt, verzichtet der Film auf eine klassische, geradlinige Handlung. Stattdessen setzt er auf Porträts und Momentaufnahmen, die zusammen ein Zeitbild ergeben sollen. Bemerkenswert ist der offene Umgang mit der Grenze zwischen Tatsache und Erfindung: Die Ereignisse gelten ausdrücklich als wahrscheinlich geschehen oder womöglich erdacht. Damit beansprucht der Film keine dokumentarische Genauigkeit, sondern eine erzählerische Wahrheit über eine Epoche. Die religiös gefärbte Bildsprache vom Fegefeuer und vom Paradies verleiht der Geschichte eine fast allegorische Ebene. Im Zentrum steht weniger eine einzelne Figur als die Anziehungskraft, die ein Mann auf sein Umfeld ausübt, und die vielen Menschen, die sich um ihn scharen. Die Aufteilung in zwei Teile deutet auf den Umfang dieses Vorhabens hin.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 erhält der Film eine gute Bewertung, getragen von einigen hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 8 Jahre vergangen, der betrachtete Zeitraum selbst liegt noch weiter zurück. Innerhalb des politischen Dramas nimmt der Film eine besondere Stellung ein, weil er eine reale Figur der jüngeren Zeitgeschichte nicht nüchtern nacherzählt, sondern als Mittelpunkt eines schillernden, bewusst überhöhten Gesellschaftsbildes zeigt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Toni Servillo als Silvio Berlusconi / Ennio
- Elena Sofia Ricci als Veronica
- Riccardo Scamarcio als Sergio Morra
- Kasia Smutniak als Kira
- Euridice Axén als Tamara
- Alice Pagani als Stella
- Fabrizio Bentivoglio als Santino Recchia
- Roberto De Francesco als Fabrizio Sala
- Dario Cantarelli als Paolo Spagnolo
- Anna Bonaiuto als Cupa Caiafa
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Verfügbarkeit
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