Los Ritos Sexuales del Diablo (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | José Ramón Larraz |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-04-03 |
| Einspielergebnis | 200.298 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (145 Stimmen) |
Worum es geht
Eine junge Frau reist mit ihrem Partner nach England, nachdem ihr Bruder unerwartet gestorben ist. Bei der Schwägerin untergebracht, ahnt sie zunächst nichts von den Vorgängen im Haus. Doch ihr Begleiter gerät zunehmend in den Bann einer satanischen Gruppierung, die sich dort eingerichtet hat. Die Rituale dieser Gemeinschaft drehen sich, so viel wird deutlich, vor allem um ausgedehnte sexuelle Zusammenkünfte, die als Teil eines größeren kultischen Zusammenhangs erscheinen. Wie weit die Verstrickung reicht und was aus der Trauer der Reisenden wird, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1982 unter der Regie von José Ramón Larraz. In den Hauptrollen sind Helga Liné, Vanessa Hidalgo, Mauro Ribera und Alfred Lucchetti zu sehen. Er ist im Horrorgenre verankert.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Trauerreise, Familienbeziehungen und satanischem Kult ist eine typische Anordnung für Horrorfilme, die das Vertraute – ein Todesfall, ein Besuch bei Verwandten – als Einstieg nutzen, um es Schritt für Schritt zu unterwandern. Dass die Rituale ausdrücklich auf sexuelle Zusammenkünfte in größerem Rahmen ausgerichtet sind, verweist auf eine Ausrichtung, die Körperlichkeit und Tabubruch als zentrales Element der Bedrohung inszeniert statt sie beiläufig einzustreuen. Die Besetzung mit vier klar benannten Hauptfiguren – der Ankommenden, ihrem Partner, der Schwägerin und einer weiteren männlichen Figur – legt eine Kammerspielstruktur nahe, in der sich das Geschehen auf ein Haus und eine begrenzte Personenkonstellation konzentriert. Die Ausgangssituation, ein Trauerfall als Auslöser für die Reise, verschafft der Handlung einen emotionalen Anker, der im Kontrast zu den späteren kultischen Vorgängen steht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 von 10 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was das Genre an Zustimmung verzeichnet – kein Ausreißer nach oben oder unten. Seit der Entstehung 1982 sind mehr als vierzig Jahre vergangen, ein Zeitraum, der den Film in eine ältere Phase des europäischen Horrorkinos einordnet, in der satanische Kulte und sexuell aufgeladene Rituale als wiederkehrende Motive auftauchten. Für ein heutiges Publikum steht er damit als ein Beispiel jener Ära, ohne dass die vorliegenden Zahlen eine breite zeitgenössische oder nachträgliche Resonanz belegen würden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Helga Liné als Fiona
- Vanessa Hidalgo als Carol
- Mauro Ribera als Robert
- Alfred Lucchetti als John
- Carmen Carrión als Georgina, John's Wife
- Tito Valverde als Steve
- José Luis Barceló als Director de la compañía
- Julia Caballero als Marta
- Anastasio de la Fuente als Drew
- César Varona als Max Gunthard
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Verfügbarkeit
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