M.A.S.H. (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Altman |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-02-18 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 81.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.195 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wenige Kilometer von der koreanischen Front entfernt arbeitet ein mobiles Feldlazarett, für das die Abkürzung M.A.S.H. steht, Mobile Army Surgical Hospital. Der Betrieb dort gleicht einem Irrenhaus, denn die Ärzte Hawkeye, Duke und Trapper sorgen mit ungewöhnlichen Methoden für Truppenunterhaltung. Sie verführen gnadenlos Krankenschwestern auf dem Operationstisch, setzen unliebsame Vorgesetzte mittels Narkose außer Gefecht und therapieren Potenzprobleme. Was in dieser Beschreibung wie Ausgelassenheit klingt, hat seinen Ort unmittelbar hinter einer Frontlinie. Der Dienst am Lazarett und das Treiben des Personals lassen sich nicht voneinander trennen. Hier überleben, so heißt es, wirklich nur die Stärksten.
Entstehungsgeschichte
Robert Altman verantwortete diesen 1970 herausgekommenen Film. In der Besetzung stehen Donald Sutherland, Elliott Gould, Tom Skerritt und Sally Kellerman. Die Freigabe ab 18 Jahren fällt bei einem Titel auf, der auch als Komödie gilt, und verweist darauf, dass der Umgangston nicht auf Verträglichkeit angelegt ist.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Kriegsfilm kommen zusammen, und diese Reihung ist die eigentliche Auskunft über den Film. Die Komödie steht voran, der Krieg am Ende, doch beide beziehen sich auf denselben Gegenstand. Der Witz entsteht nicht neben dem Kriegsgeschehen, sondern aus ihm heraus, als Reaktion von Menschen, die täglich mit Verwundeten arbeiten. Der Dramaanteil sorgt dafür, dass diese Reaktion nicht harmlos wirkt. Erzählerisch verzichtet eine solche Anlage auf einen einzelnen Spannungsbogen zugunsten von Episoden aus dem Lagerbetrieb, in denen mehrere Figuren gleichrangig nebeneinander bestehen.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen ist ein guter Wert, der für einen Film mit derart sperrigem Ton nicht selbstverständlich ist. 56 Jahre nach 1970 liegt zwischen dem Erscheinen und der Gegenwart ein erheblicher Abstand, und der Umgangston mit dem Krankenhauspersonal wird heute anders gelesen als damals. Innerhalb des Kriegsfilms bleibt der Titel eine Ausnahme, weil er das Schlachtfeld selbst nie zeigen muss.
Bilder








Besetzung & Stab
- Donald Sutherland als Hawkeye Pierce
- Elliott Gould als Trapper John McIntyre
- Tom Skerritt als Duke Forrest
- Sally Kellerman als Maj. Margaret 'Hot Lips' O'Houlihan
- Robert Duvall als Maj. Frank Burns
- Roger Bowen als Lt. Col. Henry Blake
- René Auberjonois als Father John Mulcahy
- David Arkin als St. Major Wade Vollmer
- Jo Ann Pflug als Lt. 'Dish' Schneider
- Gary Burghoff als Cpl. 'Radar' O'Reilly
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Verfügbarkeit
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