Mad City (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Costa-Gavras |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-10-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 50.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (374 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sam hat seine Stelle als Wächter in einem Museum verloren. Er will das nicht hinnehmen und versucht, seine Chefin mit vorgehaltener Waffe dazu zu bringen, ihn wieder einzustellen. Doch die Situation gerät außer Kontrolle. Plötzlich hält Sam die verbliebenen Besucher als Geiseln fest, darunter eine Schulklasse mit ihrer Lehrerin.
Zufällig ist auch Max Brackett vor Ort, ein Fernsehreporter, dessen beste Zeiten hinter ihm liegen. Er erkennt sofort, welche Chance sich ihm bietet, und will die Geiselnahme nutzen, um seiner Karriere neuen Schwung zu geben. Max wird zum Verbindungsglied zwischen dem Geiselnehmer und der Außenwelt. Um die Lage im Museum entsteht rasch ein beispielloser Medienzirkus, der eine eigene Dynamik entwickelt.
Entstehungsgeschichte
Costa-Gavras inszenierte „Mad City“, der 1997 erschien. John Travolta, Dustin Hoffman, Mia Kirshner und Alan Alda gehören zur Besetzung. Freigegeben ist der Thriller ab zwölf Jahren. Der Originaltitel wurde für den deutschen Markt nicht verändert.
Hinter den Kulissen
Thriller und Drama bilden die Grundlage, und beide Richtungen sind klar erkennbar. Die Geiselnahme sorgt für Spannung: Waffen, eingeschlossene Menschen, eine Lage, die jederzeit kippen kann. Das Drama liegt in den Figuren, vor allem in einem Mann, der aus Verzweiflung handelt, und einem Journalisten, der daraus Kapital schlagen will.
Die Anlage verschiebt den Fokus von der Tat auf ihre Vermarktung. Nicht allein der Geiselnehmer treibt die Handlung voran, sondern auch der Reporter, der zwischen Anteilnahme und Eigennutz steht. Der Begriff des Medienzirkus zeigt, dass es um mehr geht als um eine einzelne Krise: Die Geschichte fragt, wie Fernsehberichte eine Situation formen, die sie eigentlich nur abbilden sollen. Neben der Geiselnahme rückt so die Rolle der Medien selbst in den Mittelpunkt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 Punkten erreicht der Film eine Durchschnittsbewertung leicht über der Mitte. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, eine überschaubare, aber belastbare Basis.
Seit dem Erscheinen sind 29 Jahre vergangen. Das Thema der Sensationsberichterstattung, die Ereignisse nicht nur begleitet, sondern beeinflusst, hat in dieser Zeit eher an Gewicht gewonnen. Innerhalb der Geiseldramen setzt der Film dadurch einen eigenen Akzent.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Travolta als Sam Baily
- Dustin Hoffman als Max Brackett
- Mia Kirshner als Laurie Callahan
- Alan Alda als Kevin Hollander
- Robert Prosky als Lou Potts
- Blythe Danner als Mrs. Banks
- William Atherton als Dohlen
- Ted Levine als Lemke
- Milton Davis Jr. als The Kids
- Bill Nunn als Cliff Williams
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Verfügbarkeit
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