Vermisst (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Costa-Gavras |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-02-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 9.600.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (443 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Santiago de Chile, September 1973. Der amerikanische Journalist Charles Horman kommt mit seinem Freund Terry Simon in die Stadt, um seine Frau Beth zu treffen und mit ihr nach New York zurückzukehren. Doch dann überrascht sie der Militärputsch, mit dem Präsident Salvador Allende gestürzt werden soll und hinter dem die Regierung der USA als Förderer steht. Charles wird von den Militärs festgenommen.
Sein Vater Ed Horman, ein konservativer Geschäftsmann aus New York, reist nach Chile, um gemeinsam mit Beth nach dem Verschwundenen zu suchen. Im amerikanischen Konsulat verspricht man ihm, alles zu tun, um Charles zu finden. Ed glaubt diesen Zusicherungen, Beth dagegen misstraut den Behörden ihres eigenen Landes von Anfang an.
Aus dieser Spannung zwischen zwei Menschen, die dasselbe wollen und doch Unterschiedliches glauben, entwickelt sich die Suche. Je länger sie dauert, desto stärker gerät Eds Vertrauen in seine Regierung und sein Nationalstolz ins Wanken.
Entstehungsgeschichte
Costa-Gavras hat das Drama gedreht, das 1982 erschienen ist und auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Hauptrollen teilen sich Jack Lemmon, Sissy Spacek, Melanie Mayron und John Shea.
Mit einer Freigabe ab 12 Jahren richtet sich der Film an ein Publikum, das einer Geschichte über politische Gewalt und das Verschwinden eines Menschen folgen kann.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama, Mystery und Thriller ergibt sich unmittelbar aus der Ausgangslage. Das Rätsel ist das Schicksal von Charles, die Bedrohung liegt in einem Land im Ausnahmezustand, und das Drama spielt sich zwischen einem Vater und seiner Schwiegertochter ab, die einander erst verstehen lernen müssen.
Dass der Stoff auf realen Ereignissen fußt, verschiebt die Gewichte. Hinter den Figuren stehen wirkliche Menschen, und die Frage nach der Verantwortung von Behörden ist keine erfundene Konstruktion. Erzählerisch wirkt Ed als Linse: Das Publikum erfährt die Lage mit ihm, und seine wachsenden Zweifel werden zum eigentlichen Spannungsbogen.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,3 von 10 zeigt eine deutlich positive Aufnahme. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, einer überschaubaren, aber aussagekräftigen Basis.
Seit dem Erscheinen sind 44 Jahre vergangen. Im politischen Drama erzählt der Film einen historischen Umsturz aus der Nähe einer suchenden Familie und macht das Private zum Zugang zum Politischen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack Lemmon als Ed Horman
- Sissy Spacek als Beth Horman
- Melanie Mayron als Terry Simon
- John Shea als Charles Horman
- Charles Cioffi als Captain Ray Tower
- David Clennon als Consul Phil Putnam
- Richard Venture als U.S. Ambassador
- Jerry Hardin als Colonel Sean Patrick
- Richard Bradford als Andrew Babcock
- Joe Regalbuto als Frank Teruggi
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Verfügbarkeit
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