Malevolent - Und das Böse existiert doch (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Olaf de Fleur Johannesson |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-12-13 |
| TMDB-Bewertung | 5 (572 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Angela und Jackson sind Geschwister und ein eingespieltes Team. Sie treten als Geisterbeschwörer auf, besuchen Trauernde und nehmen ihnen für ihre Sitzungen Geld ab. An das, was sie dabei vorführen, glauben sie selbst nicht; der ganze Hokuspokus ist für sie ein Geschäft, nicht mehr.
Das funktioniert so lange, bis Mrs. Green sie beauftragt. Sie sollen ein Waisenhaus aufsuchen, in dem früher mehrere junge Mädchen ermordet wurden. Was als weiterer Auftrag beginnt, kippt: Die beiden sehen sich mit einem Haus konfrontiert, über dem ein Fluch liegt, und der Horror, den sie sonst nur inszenieren, wird auf einmal real.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den Film Olaf de Fleur Johannesson, erschienen ist er 2018. Zu sehen sind Florence Pugh, Ben Lloyd-Hughes, Celia Imrie und Scott Chambers.
Hinter den Kulissen
Der Film ist reiner Horror, und die Geschichte ist entsprechend klar gebaut. Ihr Motor ist die Fallhöhe zwischen Betrug und Wahrheit: Zwei Figuren, die vom vorgetäuschten Kontakt mit Toten leben, geraten an einen Ort, an dem der Kontakt nicht mehr vorgetäuscht ist. Diese Anlage erlaubt es, das Publikum lange im Unklaren zu lassen, ob das Geschwisterpaar nur die eigene Masche zu Ende spielt oder ob tatsächlich etwas geschieht. Das Waisenhaus mit seiner Vorgeschichte aus Morden an Kindern gibt dem Schauplatz von vornherein eine Schwere, die keine weitere Erklärung braucht. Dass eine Auftraggeberin die beiden dorthin schickt, verschiebt zudem die Frage, wer hier eigentlich wen benutzt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,0 von 10 fällt verhalten aus. Sie stützt sich auf wenige hundert Stimmen, also auf eine Basis, die eher ein Stimmungsbild als ein Urteil abgibt. Acht Jahre nach dem Erscheinen steht der Film damit im Mittelfeld des Genres: Das Spukhaus-Motiv mit falschen Medien ist eine vertraute Konstellation, und die Bewertung deutet darauf hin, dass ein Teil des Publikums mehr erwartet hat, als der Film einlöst. Innerhalb des Horrorfilms steht er für die Spielart, die ihre Schrecken aus einem Ort und seiner Vergangenheit bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Florence Pugh als Angela Sayers
- Ben Lloyd-Hughes als Jackson Sayers
- Celia Imrie als Mrs. Green
- Scott Chambers als Elliot
- Georgina Bevan als Beth
- James Cosmo als Grandpa
- Shelley Conn als Professor Samantha Harlow
- Niall Greig Fulton als Herman Green
- Nicola Grier als Christine Sayers
- Ian Lorimer Milne als Craig
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Verfügbarkeit
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