Matrix Reloaded (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lilly Wachowski |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Thriller, Science Fiction |
| Laufzeit | 138 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-05-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 150.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 738.599.701 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (12.318 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zion, die letzte menschliche Stadt, wird in zweiundsiebzig Stunden von einer Bohrmaschine erreicht, die 250.000 Wächter mit sich führt. Neo beherrscht die Matrix inzwischen weitgehend, träumt aber vom Tod Trinitys und sucht nach einer Antwort, die das Orakel ihm nicht gibt.
Der Weg zur Quelle führt über den Schlüsselmacher, den Merowinger und eine Reihe von Programmen, die im System überflüssig geworden sind und sich weigern, gelöscht zu werden. Am Ende steht ein Gespräch mit dem Architekten, das den ersten Film vollständig umdeutet: Neo ist nicht der erste Auserwählte, sondern der sechste, und seine Rolle ist Teil der Systemsteuerung.
Entstehungsgeschichte
Nach dem Erfolg von "Matrix" gaben Lana und Lilly Wachowski zwei Fortsetzungen bekannt, die gemeinsam gedreht wurden. Das Gesamtbudget lag bei rund 300 Millionen Dollar.
Sie planten das Projekt medienübergreifend: Parallel entstanden neun Animationskurzfilme, ein Computerspiel mit Realfilmsequenzen und Comicreihen, in denen Handlungsstränge liefen, die in den Filmen nur angedeutet werden. Wer nur die Kinofilme sah, bekam eine unvollständige Erzählung — ein Vorgehen, das damals neu und breit kritisiert war.
Hinter den Kulissen
Für die Autobahnverfolgung ließ die Produktion auf einem stillgelegten Marinestützpunkt eine über zwei Kilometer lange Straße mit Mittelstreifen, Leitplanken und Brücken bauen, weil keine reale Autobahn für Monate gesperrt werden konnte.
Der Kampf gegen hundert Kopien von Agent Smith war die technisch anspruchsvollste Sequenz: Hugo Weaving wurde in einem Ringaufbau aus Kameras gescannt, und ein Großteil der Smiths ist digital — das Verfahren wurde als "Universal Capture" bezeichnet und gilt als früher Schritt zu digital erzeugten Darstellern. Keanu Reeves und Weaving trainierten monatelang, damit die realen Einstellungen mit den digitalen zusammengehen.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 741 Millionen Dollar ein und war damit kommerziell erfolgreicher als der erste Teil.
Die Aufnahme war deutlich zwiespältiger. Gelobt wurden die Actionsequenzen, kritisiert die philosophischen Monologe und die Tanzszene in Zion. Der Architektendialog gilt als der meistdiskutierte und meistparodierte Abschnitt der Reihe. Rückblickend wird der Film häufiger verteidigt als bei Erscheinen — insbesondere seine Grundidee, dass auch der Widerstand Teil des Systems sein kann, wird heute ernster genommen als 2003.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keanu Reeves als Neo
- Laurence Fishburne als Morpheus
- Carrie-Anne Moss als Trinity
- Hugo Weaving als Agent Smith
- Jada Pinkett Smith als Niobe
- Gloria Foster als The Oracle
- Harold Perrineau als Link
- Monica Bellucci als Persephone
- Harry Lennix als Commander Lock
- Lambert Wilson als The Merovingian
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Verfügbarkeit
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