Memory Effect (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nir Paniry |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-03-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (268 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Thomas Jacobs ist Ingenieur und hat ein Gerät entwickelt, mit dem sich fremde Erinnerungen betreten und beobachten lassen. Weil ihm für die Fertigstellung das Geld fehlt, lässt er sich widerwillig auf eine Zusammenarbeit mit der Justiz ein, die das Gerät nutzen will, um Straftaten von Häftlingen aufzudecken. Beim ersten Testlauf, an einem wegen Mordes verurteilten Gefangenen, geht etwas schief: Tom bleibt in dessen Bewusstsein gefangen, während sein eigener Körper bewusstlos zurückbleibt – zusammen mit einer schwangeren Frau, die auf ihn wartet. Vier Jahre verbringt er in diesem fremden Kopf und muss nun eine Lücke in dem System finden, das er selbst geschaffen hat, um zurück in sein Leben zu gelangen. Ob ihm dabei ausgerechnet der Häftling helfen wird, ein Mann ohne erkennbare Moral, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der 2012 entstandene Film stammt von Regisseur Nir Paniry. Die Hauptrollen besetzen Sasha Roiz, Jenny Mollen, Dominic Bogart und Richard Riehle. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Science Fiction und Thriller zeigt sich hier weniger in großen technischen Spektakeln als in einer nach innen gerichteten Handlung: Das Gerät ist reine Prämisse, der eigentliche Konflikt spielt sich im Bewusstsein zweier Männer ab. Die Konstellation aus Ingenieur und Kriminellem, die gezwungen sind, denselben mentalen Raum zu teilen, erzeugt eine Abhängigkeit, die dem Thriller-Element seine Spannung gibt. Dass der Protagonist ausgerechnet von seinem eigenen System gefangen gehalten wird, verweist auf ein Motiv der Kontrollverlust-Erzählung, in der Technik gegen ihren Schöpfer wirkt. Die vier Jahre, die zwischen Gefangenschaft und möglicher Befreiung liegen, geben der Geschichte zusätzlich eine Zeitkomponente, die über den reinen Erfindungs-Plot hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich Memory Effect im mittleren Bereich dessen, was kleinere Science-Fiction-Thriller an Publikumsreaktionen erhalten. Seit dem Erscheinungsjahr 2012 ist der Titel im Genre kein häufig diskutierter Referenzpunkt geworden, was angesichts der begrenzten Stimmenzahl auch für eine begrenzte Bekanntheit spricht. Innerhalb der zahlreichen Filme, die sich mit dem Eindringen in fremde Erinnerungen befassen, positioniert er sich als kleinerer, figurenzentrierter Beitrag.
Bilder





Besetzung & Stab
- Sasha Roiz als Tom
- Jenny Mollen als Abbey
- Dominic Bogart als Anthony
- Richard Riehle als Father Riley
- Ty Simpkins als Young Anthony
- Frank Ashmore als Martino
- Rodney Eastman als Eric
- Nick Jameson als Richard
- Brad Culver als Garrett
- Sara Tomko als Minnie
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Verfügbarkeit
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