Richard Riehle
Werdegang
Richard Riehle wurde am 12. Mai 1948 in Menomonee Falls, Wisconsin, geboren. 1976 zog er an die US-amerikanische Westküste, wo er nach seinem Spielfilmdebüt in „Joyride" an der Seite von Robert Carradine und Melanie Griffith der Screen Actors Guild beitrat. Seine Filmkarriere kam erst über eine Dekade später richtig in Gang; in der Zwischenzeit war er im Theater aktiv und debütierte 1986 am Broadway. Ab 1989 erhielt er vermehrt Film- und Fernsehrollen, etwa neben Michael Douglas in „Black Rain" und neben Morgan Freeman und Denzel Washington in „Glory", dazu Gastauftritte in „Falcon Crest" und „Golden Girls". 1992 folgte eine größere Nebenrolle in „Bodyswitch" neben Meg Ryan und Alec Baldwin. In den 1990er Jahren war Riehle in Nebenrollen mehrerer Blockbuster zu sehen, darunter „Auf der Flucht", „Free Willy – Ruf der Freiheit" und „Lethal Weapon 4". Seit den 2000er Jahren wirkte er vermehrt in kleineren Produktionen, 2007 auch als wiederkehrender Gast in der Seifenoper „Schatten der Leidenschaft". Eine durchgehende Hauptrolle in einer Serie hatte er bislang, abgesehen von der Sitcom „Keine Gnade für Dad" (2001–2005), nicht.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Filme mit Richard Riehle als Schauspieler verzeichnet, Serien sind keine dabei. Die Titel stammen aus den Jahren 1998 bis 2012, decken also eine Spanne von 14 Jahren ab. Genremäßig reicht das Spektrum von Komödie über Abenteuer, Science Fiction und Thriller bis Horror, was auf eine vielseitige, eher rollenbezogene als genrefixierte Verwendung hindeutet. Der älteste Titel, „Immer noch ein seltsames Paar", liegt 50 Jahre nach seinem Geburtsjahr, der jüngste, „Memory Effect", 64 Jahre danach.
Einordnung
Die vier Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 5,4 und 6,3 von 10, im Schnitt bei 5,9. Damit liegen alle Werte im mittleren Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Der zeitliche Bogen von 1998 bis 2012 zeigt, dass die im Katalog erfassten Auftritte Riehles über 14 Jahre verteilt sind, wobei sich innerhalb dieser Auswahl kein klarer Trend zu steigenden oder fallenden Bewertungen erkennen lässt.