Mord in der Hochzeitsnacht (1945)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Otto Preminger |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1945-11-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (135 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Überlandbus setzt Eric Stanton kurzerhand in einer Kleinstadt nahe Los Angeles ab – ohne Fahrschein, ohne Geld, ohne Ziel. Was er dringend braucht, ist ein Job und ein Bett. In der Hafenkneipe „Pop’s Eats“ trifft er noch in derselben Nacht auf die Kellnerin Stella und auf den Magier und Scharlatan Professor Madley, der ihn als Assistenten engagiert. Auf Werbetour für Madley lernt Eric die vermögende, ältere Clare Mills kennen und, wichtiger für ihn, deren jüngere Schwester June, die ihm Einblick in die Finanzverhältnisse der beiden Frauen gibt und sich in ihn verliebt. Doch Erics Begehren gilt allein Stella, die ihn wegen seiner Mittellosigkeit verachtet. Getrieben von dieser Obsession, entwickelt Stanton einen Plan, der ihn in großem Stil an Geld bringen soll.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1945 unter der Regie von Otto Preminger. In den zentralen Rollen sind Alice Faye, Dana Andrews, Linda Darnell und Charles Bickford besetzt. Freigegeben ist der Titel ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Krimi, Mystery, Drama und Liebesfilm zeigt, wie eng hier Zuneigung und Berechnung verschränkt sind: Eine Dreieckskonstellation aus mittellosem Herumtreiber, begehrter Kellnerin und wohlhabender, verliebter Bürgerlichen trägt die Handlung in Richtung Verbrechen. Dass ein Scharlatan als Nebenfigur auftaucht, unterstreicht das Motiv des Trugs, das sich durch die ganze Anlage zieht – nichts und niemand ist hier ganz das, was er zu sein scheint. Die Geschichte verbindet damit das Melodram der ungleichen Liebe mit der Spannung eines Kriminalfalls, ohne dass zu Beginn klar wird, wer am Ende Täter oder Opfer ist.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld für Filme dieser Genrekombination. Seit der Entstehung 1945 sind mittlerweile 80 Jahre vergangen, was den Film klar in die Frühzeit des amerikanischen Kriminalfilms mit Liebeshandlung einordnet. Die Bewertungsbasis lässt eher auf ein Nischenpublikum schließen, das sich gezielt mit älteren Genrebeiträgen dieser Art beschäftigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alice Faye als June Mills
- Dana Andrews als Eric Stanton
- Linda Darnell als Stella
- Charles Bickford als Mark Judd
- Anne Revere als Clara Mills
- Bruce Cabot als Dave Atkins
- John Carradine als Professor Madley
- Percy Kilbride als Pop
- Dorothy Adams als Stella's Downstairs Neighbor (uncredited)
- Robert Adler als Coroner at Murder Scene (uncredited)
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Verfügbarkeit
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