Mord nach Plan (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Barbet Schroeder |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-04-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 50.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 56.714.147 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (1.217 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im kalifornischen Küstenstädtchen San Benito soll die erfahrene Indizienexpertin Cassie Mayweather den rätselhaften Tod einer jungen Frau aufklären. Zunächst spricht alles für das Opfer einer sinnlosen Gewalttat. Die Indizien sind dünn, doch Cassie entwickelt intuitiv eine Theorie, die zunächst bizarr wirkt: Die junge Frau musste nur deswegen sterben, weil jemand den perfekten Mord begehen wollte. Ihr neuer Kollege Sam Kennedy drängt sie, systematisch bei den Hinweisen vom akribisch untersuchten Tatort zu bleiben. Cassie vertraut unbeirrt ihrem Gefühl und spürt tatsächlich zwei Verdächtige auf. Nur haben die ein wasserdichtes Alibi.
Entstehungsgeschichte
Barbet Schroeder inszenierte den Film, der 2002 erschien. Sandra Bullock steht an der Spitze der Besetzung, dazu kommen Ben Chaplin, Ryan Gosling und Michael Pitt. Ab sechzehn Jahren ist er zugelassen, was zum Gegenstand passt.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Thriller stehen als Genres nebeneinander, und der Aufbau nutzt alle drei: Die Ermittlung liefert das Gerüst, die Ermittlerin das Drama, die Verdächtigen die Bedrohung. Auffällig ist, dass die Geschichte weniger fragt, wer es war, als warum jemand ein Verbrechen als Aufgabe behandelt. Damit rückt die Tat von der Leidenschaft weg zum Kalkül, und die Ermittlung muss sich gegen ein Alibi durchsetzen, das eigens dafür gebaut wurde. Die Reibung zwischen Cassies Intuition und Kennedys Systematik ist kein Nebenkonflikt, sondern die Methode, mit der der Fall überhaupt vorankommt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,2 von 10, gestützt auf Stimmen im vierstelligen Bereich, also mittleres Feld für einen Thriller, der eher kühl als spektakulär vorgeht. Vierundzwanzig Jahre liegen zwischen dem Erscheinen und heute; aus diesem Abstand fällt vor allem auf, wie viel Gewicht die Geschichte auf die Untersuchung des Tatorts legt. Im Genre steht der Film damit auf der analytischen Seite: Die Spannung entsteht aus dem Beweis, nicht aus der Verfolgung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sandra Bullock als Cassie Mayweather
- Ben Chaplin als Sam Kennedy
- Ryan Gosling als Richard Haywood
- Michael Pitt als Justin Pendleton
- Agnes Bruckner als Lisa Mills
- Chris Penn als Ray Feathers
- R. D. Call als Rod Cody
- Tom Verica als Al Swanson
- Janni Brenn als Ms. Elder
- John Vickery als Restaurant Manager
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Verfügbarkeit
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