Mum & Dad (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Sheil |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-08-22 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 170.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lena, eine junge polnische Reinigungskraft, arbeitet in der anonymen Umgebung eines Flughafens, wo Menschen kommen und gehen, ohne dass jemand sie vermisst. Als sie sich mit Birdie anfreundet, folgt sie ihr in ein Zuhause, das auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Familie wirkt. Mum, Dad und ihre beiden „adoptierten“ Kinder Birdie und Elbie leben von dem, was sie aus Frachträumen, Büros und Hotelzimmern des Flughafens erbeuten. Doch hinter der Fassade der Häuslichkeit verbirgt sich ein System aus Kontrolle und Gewalt, in das Lena unversehens hineingezogen wird. Wie weit dieses Zuhause sie mitreißt, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
„Mum & Dad“ entstand 2008 unter der Regie von Steven Sheil. Die Besetzung umfasst Perry Benson, Dido Miles, Olga Fedori und Ainsley Howard. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Thriller zeigt sich hier nicht als Effektkino, sondern als Studie einer geschlossenen, familiär getarnten Gewaltstruktur. Der Schauplatz Flughafen ist dabei kein Zufall: Er steht für Durchgangsorte, an denen Menschen unsichtbar werden, gerade weil niemand mit ihrem Verbleib rechnet. Dass die Opferfigur eine ausländische Arbeitskraft ist, verstärkt das Gefühl der Isolation zusätzlich. Die Anlage der Geschichte um eine „Familie“, die ihre Mitglieder nicht durch Abstammung, sondern durch Aneignung gewinnt, verschiebt den Schrecken vom Äußeren ins Innere des häuslichen Raums – die eigentliche Bedrohung sitzt am Küchentisch.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Schnitt von 5,6 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Bewertungsskala, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe – die Basis ist schmal genug, dass einzelne Stimmen stark ins Gewicht fallen. Seit dem Erscheinungsjahr 2008 sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, in denen sich das Subgenre häuslicher Horrorfilme mit familiären Tätergemeinschaften weiterentwickelt hat. „Mum & Dad“ reiht sich mit seinem britischen, kammerspielartigen Zuschnitt in diese Traditionslinie ein, ohne dass der Datensatz weitere Anhaltspunkte zu seiner Stellung innerhalb des Genres liefert.
Bilder



Besetzung & Stab
- Perry Benson als Dad
- Dido Miles als Mum
- Olga Fedori als Lena
- Ainsley Howard als Birdie
- Toby Alexander als Elbie
- Chris Roebuck als Young Man
- Clare Dyer als Female Torso
- Art Fox als Office Cleaner
- Leon Lammond als Office Cleaner
- Yvonne Varnier als Office Cleaner
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Verfügbarkeit
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