Murderball (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Henry Alex Rubin |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-07-22 |
| Budget | 300.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.750.211 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (112 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Zentrum stehen Männer, die im Rollstuhl sitzen, weil ein Verkehrsunfall, eine Schlägerei, eine Schussverletzung oder eine Infektion ihr Leben verändert hat. Was sie verbindet, ist keine Opferrolle, sondern ein Sport: Rollstuhlrugby, unter Spielern selbst „Murderball“ genannt. In eigens gebauten Spezialrollstühlen treten sie mit voller Härte gegeneinander an, das erklärte Ziel ist der Sieg bei der Weltmeisterschaft. Der Film begleitet mehrere dieser Spieler auf dem Weg dorthin, zeigt Training, Ehrgeiz und die Konzentration auf den nächsten Wettkampf, ohne den Ausgang der Meisterschaft vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
„Murderball“ ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005 unter der Regie von Dana Adam Shapiro. Im Mittelpunkt stehen die realen Spieler Joe Bishop, Keith Cavill, Andy Cohn und Scott Hogsett, die als sie selbst vor der Kamera auftreten.
Hinter den Kulissen
Dass ein Dokumentarfilm dieses Thema wählt, verschiebt den Blick weg vom Mitleid hin auf Wettkampf, Körperlichkeit und Ehrgeiz. Der reißerisch klingende Spitzname „Murderball“ für ein offiziell viel nüchterner benanntes Rollstuhlrugby verweist bereits auf den Ton: Es geht um Kampfgeist und Aggression im Sport, nicht um eine sanfte Geschichte der Genesung. Dass mehrere Spieler mit unterschiedlichen Ursachen für ihre Behinderung porträtiert werden, deutet auf eine Struktur, die weniger einen Einzelfall erzählt als ein Milieu und eine Gemeinschaft von Sportlern mit sehr verschiedenen Vorgeschichten. Die Konzentration auf den Weg zur Weltmeisterschaft gibt dem Film eine klare dramaturgische Linie, wie man sie aus klassischen Sportdokumentationen kennt, nur eben mit einer Besetzung, die im Mainstream-Sportfilm selten im Zentrum steht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber zahlenmäßig begrenztes Echo ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, der Film liegt damit deutlich außerhalb der aktuellen Dokumentarfilmproduktion, bleibt aber durch sein klar umrissenes Thema – Spitzensport im Rollstuhl – innerhalb des Dokumentarfilmgenres ein Werk mit einem sehr eigenen, klar abgegrenzten Gegenstand.
Bilder

Besetzung & Stab
- Joe Bishop als Himself
- Keith Cavill als Himself
- Andy Cohn als Himself
- Scott Hogsett als Himself
- Christopher Igoe als Himself
- Mark Zupan als Himself
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Verfügbarkeit
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