American Sniper (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clint Eastwood |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Action |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 58.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 542.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (13.887 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Chris Kyle wächst in Texas auf, jagt mit seinem Vater und arbeitet als Rodeoreiter, bis er sich nach den Anschlägen auf die amerikanischen Botschaften bei den Navy SEALs meldet. Als Scharfschütze absolviert er vier Einsätze im Irak und wird dort zur Legende — unter Kameraden und unter Gegnern, die ein Kopfgeld auf ihn aussetzen.
Der Film erzählt parallel dazu, was mit ihm zwischen den Einsätzen geschieht. Zuhause ist er anwesend und nicht da, hört Geräusche, die nicht existieren, und will zurück. Die zentrale Szene wiederholt sich mehrfach: ein Fadenkreuz, ein Kind mit einer Granate, und die Sekunden, in denen entschieden werden muss.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Chris Kyles Autobiografie von 2012. Bradley Cooper sicherte sich die Rechte und wollte den Film zunächst mit Steven Spielberg realisieren, der nach längerer Entwicklung ausstieg — sein Ansatz hätte ein deutlich größeres Budget und eine stärkere Gegenperspektive erfordert.
Clint Eastwood übernahm. Kyle wurde 2013 auf einem Schießstand von einem Veteranen erschossen, den er betreute, noch bevor die Dreharbeiten begannen; der Film endet mit dokumentarischen Aufnahmen seines Trauerzugs. Cooper nahm rund zwanzig Kilogramm zu und arbeitete mit einem Sprechtrainer an Kyles texanischem Akzent.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in Marokko und in Kalifornien. Eastwood arbeitet traditionell schnell und mit wenigen Wiederholungen; der Film entstand in rund vierundvierzig Tagen.
Für eine Szene, in der ein Säugling vorkommt, fiel das vorgesehene Baby kurzfristig aus, und die Produktion setzte eine Puppe ein — sichtbar genug, dass es nach dem Start zu einem breit kommentierten Gesprächsthema wurde. Die Ton- und Schnittarbeit an den Scharfschützensequenzen wurde ausgezeichnet; die Spannung entsteht überwiegend aus Wind, Atem und Stille.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über 547 Millionen Dollar ein und wurde damit der erfolgreichste Kriegsfilm der Kinogeschichte. Er war für sechs Oscars nominiert und gewann einen, für den Tonschnitt.
Die Debatte um ihn verlief entlang politischer Linien und war entsprechend hart: Kritiker warfen ihm vor, den Irakkrieg unhinterfragt zu lassen und die Gegenseite auf Bedrohung zu reduzieren; Befürworter lasen ihn als Porträt der Kosten, die ein Soldat trägt. Eastwood selbst bezeichnete ihn als Antikriegsfilm. Unstrittig ist, dass er die Aufmerksamkeit für posttraumatische Belastungsstörungen bei Veteranen erheblich erhöhte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bradley Cooper als Chris Kyle
- Sienna Miller als Taya Renae Kyle
- Kyle Gallner als Goat-Winston
- Cole Konis als Young Chris Kyle
- Ben Reed als Wayne Kyle
- Elise Robertson als Debbie Kyle
- Keir O'Donnell als Jeff Kyle
- Luke Sunshine als Young Jeff Kyle
- Kevin Lacz als Dauber
- Troy Vincent als Pastor
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Verfügbarkeit
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