Nach einer wahren Geschichte (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roman Polanski |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-11-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 11.329.550 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (525 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Delphine ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, privat aber eher zurückgezogen. Ihr letztes Buch, in dem sie sich mit der eigenen Familie auseinandergesetzt hat, hat sie körperlich und seelisch ausgezehrt. Trotzdem setzt sie sich unter Druck, sofort mit dem nächsten anzufangen. In diese Lage tritt eine Fremde namens Elle.
Die beiden freunden sich an, in nächtelangen Gesprächen über Freunde, Filme und Bücher. Doch je enger der Kontakt wird, desto mehr versiegt Delphines ohnehin gehemmte Fähigkeit zu schreiben. Elle übernimmt scheinbar selbstlos die Korrespondenz und andere Aufgaben. Was zunächst wie ein Glücksfall wirkt, wird zur Gefahr: Elle wird Delphine immer ähnlicher, kleidet sich wie sie und bewegt sich schließlich sogar wie sie.
Entstehungsgeschichte
Roman Polanski inszenierte den Film, der 2017 erschien. Emmanuelle Seigner, Eva Green, Vincent Perez und Dominique Pinon werden als Besetzung genannt; die Geschichte selbst ist ein Zweikampf zweier Frauen, dem sich die übrigen Rollen unterordnen. Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt, dass die Bedrohung hier psychologisch bleibt und nicht über drastische Gewalt läuft.
Hinter den Kulissen
Thriller und Mystery: Die Kombination beschreibt eine Bedrohung, die lange nicht greifbar ist. Kein Verbrechen setzt die Geschichte in Gang, sondern eine Freundschaft, und die Spannung entsteht aus der Verschiebung – dem Punkt, an dem Hilfe in Übernahme kippt. Die Mystery-Komponente steckt in der Frage, wer Elle eigentlich ist und was sie will.
Die Anlage mit einer Schriftstellerin, die nicht mehr schreiben kann, verknüpft die Bedrohung mit dem Beruf: Wer für Delphine spricht und schreibt, nimmt ihr nicht nur Arbeit ab, sondern die Stimme. Der Titel selbst spielt mit dem Versprechen von Wahrheit in einer Geschichte, in der die Grenze zwischen Erlebtem und Erfundenem gerade verschwimmt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,7 von 10 liegt unter der Mitte, und sie stützt sich auf einige hundert Stimmen. Neun Jahre nach dem Erscheinen bleibt er ein Psychothriller, dessen Reiz in der Konstellation liegt, nicht in Tempo oder Härte. Im Genre vertritt er die Spielart der Verdoppelung: Eine Figur schiebt sich in das Leben einer anderen, bis nicht mehr klar ist, wer wen erfunden hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emmanuelle Seigner als Delphine
- Eva Green als Elle
- Vincent Perez als François
- Dominique Pinon als Raymond
- Brigitte Roüan als The Documentalist
- Camille Chamoux als The Press Agent
- Josée Dayan als Karina
- Noémie Lvovsky als The Exhibition Curator
- Leonello Brandolini als The Italian Editor
- Édith Le Merdy als The Neighbor
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Verfügbarkeit
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