Nobel Son (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Randall Miller |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-04-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 550.782 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (143 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Chemiker erhält den Nobelpreis, kaum dass die Nachricht verklungen ist, gerät sein Sohn Barkley Michaelson in Gefangenschaft. Der Entführer, ein junger Mann namens Thaddeus James, behauptet, Barkleys unehelicher Halbbruder zu sein. Sein Ziel ist keine schnelle Lösegeldsumme, sondern eine Abrechnung mit dem übermächtigen Vater. Thaddeus will Barkley selbst dazu bringen, an einem millionenschweren Erpressungsplan gegen den eigenen Patriarchen mitzuwirken. Aus einer Entführung wird so ein Vexierspiel aus Familienbanden, Misstrauen und Berechnung, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2007 und wurde von Randall Miller inszeniert. In den zentralen Rollen agieren Alan Rickman, Bryan Greenberg, Shawn Hatosy und Eliza Dushku. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Krimi und Drama verrät, dass es hier nicht um eine reine Entführungsthriller-Spannungsmaschine geht, sondern um ein Figurenspiel mit bitterer Ironie: ein arroganter Nobelpreisträger als Angriffsziel, ein Sohn als Geisel, ein möglicher zweiter Sohn als Täter. Die Konstellation aus Vater, offiziellem und inoffiziellem Nachwuchs legt nahe, dass Anerkennung, Erbe und Ablehnung die eigentlichen Konfliktlinien bilden, nicht das Geld selbst. Dass Rache als Motiv explizit genannt wird, während die Extorsion nur Mittel zum Zweck ist, verschiebt den Ton von reiner Kriminalgeschichte hin zu einer Familienabrechnung mit komödiantischen und dramatischen Zwischentönen. Die Besetzung mit Alan Rickman als übermächtiger Vaterfigur neben jüngeren Darstellern wie Greenberg und Hatosy unterstreicht das Generationsgefälle, das die Geschichte trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2007 sind mittlerweile viele Jahre vergangen, wodurch der Titel im heutigen Angebot an Entführungs- und Familiendramen eher ein Randphänomen darstellt als einen viel diskutierten Bezugspunkt. Innerhalb der Kombination aus Krimi, Drama und Komödie bleibt er ein Beispiel dafür, wie sich Genreelemente um ein Vater-Sohn-Konflikt herum verschränken lassen, ohne dass sich daraus eine übergeordnete Bedeutung ableiten lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alan Rickman als Eli Michaelson
- Bryan Greenberg als Barkley Michaelson
- Shawn Hatosy als Thaddeus James
- Eliza Dushku als City Hall
- Bill Pullman als Max Mariner
- Mary Steenburgen als Sarah Michaelson
- Danny DeVito als Gastner
- Ted Danson als Harvey Parrish
- Ernie Hudson als Bill Canega
- Lindy Booth als Beth Chapman
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Verfügbarkeit
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