Non si ruba a casa dei ladri (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carlo Vanzina |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-11-03 |
| Einspielergebnis | 2.359.147 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (192 Stimmen) |
Worum es geht
Antonio ist ein ehrlicher Bürger, der eigentlich den korrupten Politiker Simone anzeigen will. Doch er kennt die italienische Justiz und ihre langen, ungewissen Verfahren und entscheidet sich für einen anderen Weg: Er findet heraus, dass Simone seine Beute auf einem Schweizer Bankkonto versteckt hat, und beschließt, sich das Geld selbst zurückzuholen. Dafür stellt er eine kleine Truppe aus Laien zusammen, die alle eines verbindet – sie wurden ebenfalls Opfer korrupter Politik. Der Coup führt die Gruppe nach Zürich, wo Antonio und seine Frau sich als Simone und seine Partnerin ausgeben. Aus dieser Verwechslung entsteht ein komisches Uhrwerk aus Verwicklungen, während der eigentliche Raub seinen Lauf nimmt.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2016 und wurde von Carlo Vanzina inszeniert. In den Hauptrollen sind Vincenzo Salemme, Massimo Ghini, Stefania Rocca und Manuela Arcuri zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet Komödie mit dem Muster eines Heist-Films: Statt Profis planen Laien, die selbst Geschädigte sind, einen Raubzug gegen jemanden, der sich über Recht und Gesetz gestellt hat. Diese Konstellation verschiebt die moralische Ausgangslage – der Bruch des Gesetzes erscheint hier als Reaktion auf ein größeres Unrecht, das ungeahndet bleibt. Die Identitätsverwechslung zwischen Antonio, seiner Frau und dem Politikerpaar liefert die komische Mechanik, auf der der Film aufbaut, und verortet den Konflikt bewusst zwischen privater Selbstjustiz und öffentlichem Ärger über politische Korruption. Der Schauplatzwechsel nach Zürich unterstreicht den Kontrast zwischen italienischer Frustration und der scheinbaren Unantastbarkeit des im Ausland versteckten Geldes.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,7 bei einer noch vergleichsweise kleinen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das für eine Komödie dieser Machart weder auffällig positiv noch negativ ausfällt. Seit der Veröffentlichung 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung offenbar viel verändert hat. Innerhalb der italienischen Komödientradition reiht sich der Film mit seinem Thema politischer Korruption und dem Heist-Element als leichte, gesellschaftskritisch gefärbte Unterhaltung ein.
Bilder


Besetzung & Stab
- Vincenzo Salemme als Antonio Russo
- Massimo Ghini als Simone Santoro
- Stefania Rocca als Daniela Russo
- Manuela Arcuri als Lori Carlucci
- Maurizio Mattioli als Giorgio Bonetti
- Teco Celio als Her Muller
- Lorenzo Balducci als Michele
- Liliana Vitale als Zia Titina
- Barbara Ramella als Francesca
- Alessandro Sanguigni als Luca
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Verfügbarkeit
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