Orca - Der Killerwal (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Anderson |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-07-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 17.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.717.854 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (484 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kapitän Nolan hat Jahre damit verbracht, sich in eine Idee zu verbeißen: Er will einen gefährlichen Orca fangen. Auf einer seiner Fahrten trifft er auf eine Gruppe der Tiere und entschließt sich, gemeinsam mit seiner Mannschaft Jagd auf sie zu machen. Es gelingt ihm, ein trächtiges Weibchen zu fangen. Das Tier wehrt sich verzweifelt, gerät dabei zu nah an die Schiffsschraube, wird tödlich verletzt und verliert das Junge, das es erwartete.
Das Männchen muss das Geschehen aus der Nähe mitansehen, ohne eingreifen zu können. Von diesem Moment an hat sein Leben nur noch ein Ziel: Rache für seine Familie. Jäger und Gejagter tauschen die Rollen.
Entstehungsgeschichte
Michael Anderson inszenierte den Film, der 1977 erschien. Richard Harris, Charlotte Rampling, Will Sampson und Bo Derek sind die genannten Mitwirkenden. Eine Freigabe ab zwölf Jahren begrenzt das Publikum nur mäßig, obwohl der Stoff von Tod und Vergeltung handelt.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller lauten die beiden Genres, und die Geschichte löst diese Kombination auf ihre Weise ein. Der Schrecken geht hier nicht von einem namenlosen Ungeheuer aus, sondern von einem Tier, dem die Handlung ein Motiv gibt. Der Orca erscheint als Familienwesen, das eine Tragödie erlebt, und daneben steht Nolans Besessenheit. Das verschiebt die Sympathien: Der Mensch ist es, der den Konflikt auslöst. Die Spannung des Thrillers entsteht aus der Erwartung, wann und wie die Vergeltung eintreffen wird, die Horrorelemente aus der Unausweichlichkeit, mit der sie kommt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,2 von 10 verweist auf ein Werk, das sein Publikum weder begeistert noch verärgert hat. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im Bereich einiger hundert, was für einen Film, der 49 Jahre zurückliegt, auf eine überschaubare, aber vorhandene Aufmerksamkeit deutet. Im Tierhorror nimmt der Film insofern eine eigene Position ein, als er dem Tier eine Vorgeschichte und ein nachvollziehbares Motiv zuschreibt, statt es nur als Bedrohung zu zeigen. Wer sich für Thriller interessiert, in denen Schuld und Vergeltung die Handlung tragen, findet hier eine Variante mit ungewöhnlicher Rollenverteilung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Harris als Captain Nolan
- Charlotte Rampling als Rachel Bedford
- Will Sampson als Umilak
- Bo Derek als Annie
- Keenan Wynn als Novak
- Robert Carradine als Ken
- Scott Walker als Al Swain
- Peter Hooten als Paul
- Wayne Heffley als Priest
- Vincent Gentile als Gas Station Attendant
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Verfügbarkeit
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