OSS 117 - Er selbst ist sich genug (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Hazanavicius |
|---|---|
| Genre | Krimi, Action, Komödie |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-04-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 26.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 21.924.245 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.558 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Zweiten Weltkrieg sind nicht nur hochrangige Nazis nach Südamerika entkommen, sie haben auch belastendes Material aus der Zeit der Okkupation mitgenommen. Der ehemalige SS-Offizier Von Zimmel hat sich nach Brasilien abgesetzt und führt eine Liste französischer Kollaborateure mit sich, die er dem französischen Staat verkaufen will. OSS 117 soll nach Rio fliegen und die Übergabe des Geldes abwickeln. Sicher ist er dort keineswegs, denn andere Geheimdienste mischen mit, und zu allem Überfluss wird ihm die israelische Agentin Dolorès zur Seite gestellt. Mit seiner bekannt liebenswürdigen Art gewinnt er rasch ihr Herz — und muss sich nebenbei mit Hippie-Kultur, hungrigen Krokodilen und machtsüchtigen Alt-Nazis befassen.
Entstehungsgeschichte
Michel Hazanavicius inszenierte den Film, der 2009 erschien. Zur Besetzung gehören Jean Dujardin, Louise Monot, Alex Lutz und Reem Kherici. Die Freigabe beginnt bei zwölf Jahren. Der englische Titel „OSS 117: Lost in Rio“ nennt den Schauplatz, der deutsche Zusatz dagegen die Eigenart der Hauptfigur, um die sich der Humor des Ganzen dreht.
Hinter den Kulissen
Krimi, Action und Komödie greifen hier ineinander, und in dieser Reihenfolge funktioniert der Stoff auch. Der Auftrag ist ernst gemeint, die Ausführung nicht. Die Hauptfigur ist als Frankreichs Antwort auf James Bond angelegt, und das beschreibt die Bauweise: Ein bekanntes Muster wird vollständig aufgebaut und von innen heraus unterlaufen, vor allem durch eine Selbstsicherheit, die zur Lage in keinem Verhältnis steht. Die historische Kulisse liefert dabei den Ernst, den die Figur ignoriert.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen ergibt eine freundliche Einschätzung von überschaubar vielen Stimmen. Siebzehn Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für die Agentenkomödie, die ihren Witz nicht aus Slapstick bezieht, sondern aus einer Hauptfigur, die sich selbst für die Lösung hält, während sie meist das Problem ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Dujardin als Hubert Bonisseur de la Bath, OSS 117
- Louise Monot als Dolorès
- Alex Lutz als Heinrich
- Reem Kherici als Fraulein Frieda / Carlotta
- Rüdiger Vogler als Von Zimmel
- Pierre Bellemare als Armand Lesignac
- Ken Samuels als Trumendous
- Serge Hazanavicius als Staman
- Laurent Capelluto als Kutner
- Moon Dailly als The Countess
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Verfügbarkeit
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