Michel Hazanavicius
Werdegang
Michel Hazanavicius wurde am 29. März 1967 in Paris geboren, seine Familie stammt jüdischer Herkunft aus Litauen und Polen. Bevor er zum Kino kam, arbeitete er beim Fernsehen, unter anderem für Canal+, und drehte Werbespots. 1993 entstand mit „La Classe américaine“ sein erster abendfüllender Film, ein aus fremdem Filmmaterial neu zusammengeschnittenes Werk. Später wurde er vor allem durch seine Spionagefilmparodien um die Figur OSS 117 bekannt, in denen Jean Dujardin die Hauptrolle spielte. Mit dem Schwarzweißfilm „The Artist“ gelang ihm 2011 der internationale Durchbruch: Der Film lief im Wettbewerb von Cannes und brachte Hazanavicius den Oscar für die beste Regie ein.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Filme von Michel Hazanavicius als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Titel decken die Zeit von 1993 bis 2024 ab, also 31 Jahre. Zwischen seinem Geburtsjahr und dem ersten gelisteten Titel liegen 26 Jahre, zum jüngsten Titel sind es 57 Jahre. Die Genres sind breit gestreut und reichen von Drama, Komödie und Liebesfilm über Krimi, Action und Abenteuer bis zu Historie, Horror, Fantasy und Animation – ein Hinweis auf ein vielseitiges, genreübergreifendes Schaffen, das sich nicht auf eine feste Handschrift festlegen lässt.
Einordnung
Die acht Titel im Katalog erreichen Bewertungen zwischen 5,7 und 7,7, im Schnitt 7,0. Die höchsten Werte entfallen auf „Das Kostbarste aller Güter“ (7,7) und „The Artist“ (7,4), während „Final Cut of the Dead“ mit 5,7 den niedrigsten Wert aufweist. Insgesamt bewegen sich die Bewertungen in einem soliden bis guten Bereich, ohne größere Ausreißer nach unten. Zwischen dem ältesten und dem neuesten gelisteten Film liegen drei Jahrzehnte, was für ein langes, kontinuierliches Schaffen im Katalog spricht.