Paulette (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jérôme Enrico |
|---|---|
| Genre | Krimi, Komödie |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-10-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 29.494 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (425 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paulette ist 80 Jahre alt, ruppig und genau im Bilde darüber, was sie will und was nicht. Sie lebt allein in einem zwielichtigen Vorort von Paris, und das schreckt sie nicht im Geringsten. Was sie dagegen immer wieder auf die Palme bringt, ist ihre viel zu schmale Pension, die kaum zum Leben reicht.
Eines Abends, beim Hinausbringen des Mülls, fällt ihr buchstäblich ein Päckchen Marihuana in den Schoß. Für Paulette ist das kein Schreck, sondern eine Gelegenheit. Sie beschließt, ihrer Geldnot ein Ende zu setzen, und steigt kurzerhand selbst in den Handel ein. Aus der ruppigen Rentnerin wird eine Dealerin, die ihre neue Tätigkeit mit derselben Entschlossenheit angeht, mit der sie bisher ihrem Umfeld begegnet ist.
Entstehungsgeschichte
Jérôme Enrico inszenierte die Komödie, die 2012 erschien. In den Hauptrollen spielen Bernadette Lafont, Carmen Maura, Dominique Lavanant und Françoise Bertin. Für Zuschauer ab 12 Jahren ist der Film freigegeben, was zum Thema Drogenhandel passt, das hier im Rahmen einer Komödie erzählt wird.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Krimi und Komödie trägt den gesamten Film. Der kriminelle Stoff, Drogenhandel in einer Vorstadt, wäre für sich genommen ernst. Die Komik entsteht aus dem Bruch mit den Erwartungen: Eine betagte Frau ist die Letzte, die man in diesem Milieu vermuten würde.
Bemerkenswert ist die Ausgangslage, die soziale Wirklichkeit und Groteske verknüpft. Die knappe Pension ist ein nüchternes Motiv, das Alter und Armut zusammenbringt. Der Zufall mit dem Päckchen beim Müllrausbringen dagegen ist beinahe märchenhaft. Aus diesem Gegensatz bezieht die Geschichte ihren Ton. Hinzu kommt eine Hauptfigur, die ausdrücklich nicht liebenswert angelegt ist. Paulette ist schroff und eigensinnig, und gerade diese Kanten machen den Wandel zur Dealerin glaubhaft, weil sie sich von niemandem etwas vorschreiben lässt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,5 von 10 und damit im oberen Mittelfeld. Zugrunde liegen einige hundert Stimmen, eine überschaubare Basis. Vierzehn Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für Kriminalkomödien, die ältere Figuren ins Zentrum stellen und Themen wie Altersarmut mit einem unsentimentalen Humor angehen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Bernadette Lafont als Paulette
- Carmen Maura als Maria
- Dominique Lavanant als Lucienne
- Françoise Bertin als Renée
- André Penvern als Walter
- Axelle Laffont als Agnès
- Paco Boublard als Vito
- Jean-Baptiste Anoumon als Ousmane
- Aymen Saïdi als Rachid
- Ismaël Dramé als Léo (7 ans)
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