Bernadette Lafont
Werdegang
Bernadette Lafont wurde am 28. Oktober 1938 geboren und starb am 25. Juli 2013. Ihre Karriere begann 1957 mit einer Rolle in „Les Mistons" von François Truffaut. Es folgten Auftritte in Filmen wie „Les Bonnes Femmes" von Claude Chabrol, „La Fiancée du pirate" von Nelly Kaplan sowie „La Maman et la Putain" von Jean Eustache. Sie gilt als eine der prägenden Darstellerinnen der Nouvelle Vague.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Filme von Bernadette Lafont als Schauspielerin verzeichnet, Serien sind nicht darunter. Die Titel reichen von 1957 bis 2012 und decken damit eine Zeitspanne von 55 Jahren ab – vom Beginn ihrer Karriere kurz nach ihrem neunzehnten Lebensjahr bis in ihr siebtes Lebensjahrzehnt hinein. Zu den bei uns geführten Werken zählen „Die Mama und die Hure" (1973), „Die Unverschämten" (1957), „Das freche Mädchen" (1985), „Prête-moi ta main" (2006), „Die Katze von Paris" (2010) und „Paulette" (2012). Genremäßig überwiegt das Drama, ergänzt um Liebesfilm, Komödie, Krimi und Animation – eine Streuung, die auf eine vielseitige Besetzungsgeschichte über Jahrzehnte hinweg hindeutet.
Einordnung
Die sechs Titel bei uns bewegen sich in einem engen Rahmen zwischen 6,4 und 7,3 von 10, im Schnitt bei 6,7 von 10. Am besten bewertet ist mit 7,3 von 10 „Die Mama und die Hure" aus dem Jahr 1973, der zugleich zu den älteren Titeln der Auswahl zählt. Die übrigen Bewertungen liegen dicht beieinander im mittleren Bereich, unabhängig davon, ob es sich um frühe oder späte Arbeiten handelt. Zwischen dem ältesten Titel von 1957 und dem jüngsten von 2012 liegen 55 Jahre, was die lange Zeitspanne ihrer im Katalog erfassten Filmarbeit unterstreicht.