Pieta (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 김기덕 |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 103.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.616.296 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (434 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lee Kang-do treibt für einen Geldverleiher Schulden ein, und er tut es mit roher Gewalt. Wer die maßlosen Wucherzinsen nicht zahlen kann, wird von ihm gezielt zum Krüppel gemacht, damit die Unfallversicherung ausgezahlt wird. Kang-do lebt allein und ist ohne Mutter aufgewachsen.
Eines Tages steht eine Frau vor ihm, die behauptet, seine Mutter zu sein. Zunächst weist er die geheimnisvolle Fremde schroff ab und fällt sogar über sie her; sie wehrt sich weinend. Nach diesem Übergriff beginnt Kang-do, ihr zu glauben. Sie zieht bei ihm ein und umsorgt ihn. Diese Fürsorge setzt eine Art Läuterung in Gang, und er gibt seine brutale Tätigkeit auf. Dann verschwindet die Frau plötzlich. Kang-do vermutet, dass eines seiner früheren Opfer sie aus Rache entführt hat, und macht sich verzweifelt auf die Suche.
Entstehungsgeschichte
Regie führte 김기덕, der Film erschien 2012. Die Besetzung umfasst 조민수, 이정진, 우기홍 und 강은진. Die Freigabe ab 16 Jahren trägt den Gewaltdarstellungen und den verstörenden Übergriffen Rechnung, von denen die Geschichte erzählt.
Hinter den Kulissen
Der Titel ist allein als Drama eingeordnet, und diese Konzentration passt zur Anlage. Es gibt keine Nebenstränge aus anderen Genres, alles richtet sich auf die Beziehung zwischen einem Gewalttäter und einer Frau, die sich als seine Mutter ausgibt.
Die Geschichte verhandelt schwere Themen: Ausbeutung durch Schulden, körperliche Verstümmelung, sexuelle Gewalt und die Frage, ob ein Mensch sich wandeln kann. Die Figur der Mutter wird zum Wendepunkt, weil sie etwas in das Leben eines Mannes bringt, der nie Zuwendung erfahren hat. Die Suche nach der verschwundenen Frau führt Kang-do zurück zu den Menschen, denen er Leid zugefügt hat, und verbindet so seine Läuterung unmittelbar mit seiner Schuld.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 fällt die Bewertung gut aus. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, einer überschaubaren Basis. Das Erscheinen liegt 14 Jahre zurück.
Unter den Dramen über Schuld und Sühne gehört der Film zu den besonders harten Vertretern. Er richtet sich an ein Publikum, das bereit ist, sich auf verstörende Bilder und eine unbequeme moralische Fragestellung einzulassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cho Min-soo als Mi-sun
- Lee Jung-jin als Gang-do
- Woo Ki-hong als Hun-cheol
- Kang Eun-jin als Myeong-ja
- Heo Joon-seok als Suicidal Man
- Kwon Yul als Man with Guitar
- Jin Yong-uk als Shop Owner in Wheelchair
- Yoo Ha-bok als Container Man
- Kim Jae-rok als Monk
- Cho Jae-ryong als Gye-ssong
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Verfügbarkeit
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