Quills - Macht der Besessenheit (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philip Kaufman |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-11-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 13.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.989.227 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (749 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Marquis de Sade kämpft für die Freiheit des Wortes, und auch die Anstalt für Geisteskranke, in die man ihn steckt, hält ihn nicht davon ab, seine Manuskripte zu veröffentlichen. Eingewiesen in die psychiatrische Klinik Charenton, hat er eine Verbündete: die Magd Madeleine LeClerc, die seine Texte nach draußen schmuggelt. Eine seiner Erzählungen, „Justine“, wird auf den Straßen von Paris zum illegalen Erfolg. Napoleon weiß sich nicht anders zu helfen, als anzuordnen, dass alle Exemplare öffentlich verbrannt werden und der Marquis hingerichtet wird. Berater können ihn davon abbringen: Stattdessen soll Dr. Royer-Collard den Gefangenen kurieren.
Entstehungsgeschichte
Philip Kaufman führte Regie bei dem im Jahr 2000 erschienenen Film. Die tragenden Rollen übernehmen Geoffrey Rush, Kate Winslet, Joaquin Phoenix und Michael Caine. Die Altersfreigabe steht bei sechzehn Jahren, was der Drastik des Stoffes entspricht.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama angelegt, verzichtet der Film auf Genrestützen und stellt einen Konflikt in den Mittelpunkt, der sich vollständig über Sprache austrägt. Die Anstalt ist dabei mehr als ein Schauplatz: Sie ist der Ort, an dem entschieden wird, wer schreiben darf und wer als krank gilt. Aus dieser Anlage ergibt sich ein Kammerspiel mit klaren Fronten – der Autor, die Helferin, der Anstaltsleiter, der Arzt mit dem Auftrag zur Heilung. Je entschiedener das Schreiben unterbunden wird, desto findiger werden die Mittel, es fortzusetzen; der Film macht diese Eskalation zu seinem Motor. Zugleich verschiebt sich damit die Frage der Schuld: Wer den Text aus der Anstalt trägt, wird Teil dessen, was verboten ist, und trägt das Risiko mit.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 bewegt sich die Bewertung im gehobenen Bereich, gestützt auf eine Stimmenbasis, die noch im dreistelligen Bereich liegt. Sechsundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Grundfrage nach den Grenzen der Rede und den Mitteln ihrer Unterdrückung der Kern des Films.
Bilder








Besetzung & Stab
- Geoffrey Rush als Marquis de Sade
- Kate Winslet als Madeleine LeClerc
- Joaquin Phoenix als Abbe du Coulmier
- Michael Caine als Dr. Royer-Collard
- Billie Whitelaw als Madame LeClerc
- Patrick Malahide als Delbené
- Amelia Warner als Simone
- Jane Menelaus als Renee Pelagie
- Stephen Moyer als Prouix
- Tony Pritchard als Valcour
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Verfügbarkeit
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