Philip Kaufman
Werdegang
Philip Kaufman wurde am 23. Oktober 1936 geboren. Er besuchte zunächst die University of Chicago und wechselte dann an die Harvard Law School, bevor er mit seiner Frau als Rucksacktourist durch Europa zog; die europäische Filmkultur und die Begegnung mit Anaïs Nin waren für seinen Weg zum Filmemacher prägend. Seinen Durchbruch hatte er mit dem Remake „Die Körperfresser kommen" (1978). 1981 entwickelte er zusammen mit George Lucas die Handlung für den oscarprämierten Film „Jäger des verlorenen Schatzes" und damit die Grundlage für Lawrence Kasdans Drehbuch dazu. 1989 erhielt er zusammen mit Jean-Claude Carrière für „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" eine Oscarnominierung für das beste adaptierte Drehbuch. Sein Film „Henry & June" (1990), die Verfilmung der Beziehung zwischen Henry Miller und Anaïs Nin, war Auslöser einer Reform des US-amerikanischen Filmbewertungssystems und der Einführung des NC-17-Ratings. Kaufman hat mit seiner Frau Rose, geborene Fisher, einen Sohn namens Peter.
Filmografie bei uns
Bei uns ist er als Regisseur mit neun Filmen vertreten, keine Serien, die sich über 34 Jahre erstrecken, von 1978 bis 2012: darunter „Die Körperfresser kommen" (1978), „Der Stoff, aus dem die Helden sind" (1983), „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" (1988), „Henry & June" (1990) und „Hemingway & Gellhorn" (2012). Zum ersten Titel war er 42, zum letzten 76 Jahre alt. Die Genres reichen von Drama, Historie und Science Fiction über Horror und Liebesfilm bis zu Action, Thriller, Abenteuer und Krimi.
Einordnung
Die Bewertungen bei uns reichen von 5,6 bis 7,4 von 10, im Schnitt 6,6 - ein insgesamt durchwachsenes Bild ohne große Ausreißer nach oben. Zwischen seinem ersten und seinem jüngsten Titel bei uns liegen 34 Jahre.