Re-Cut (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Manger |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-01-04 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (115 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer ländlichen Gegend Wisconsins werden zwei Zwillingsmädchen tot in der Scheune ihrer Familie gefunden. Die einstige Reality-Darstellerin Meredith Phillips, mittlerweile TV-Reporterin, reist mit ihrem improvisierten Kamerateam an, um die grausamen Todesfälle zu recherchieren. Was als Story-Jagd beginnt, verwandelt sich in eine Nacht des puren Überlebenskampfes, als das Team einem dunklen Geheimnis der Kleinstadt auf die Spur kommt. Erzählt wird das Geschehen aus dem Material mehrerer Kameras, montiert zu einem Dokument, das als einziger Beweis für ein Verbrechen bleibt, dessen Ausmaß kaum zu fassen ist. Wie die Nacht endet, bleibt hier unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
Re-Cut entstand 2010 unter der Regie von Fritz Manger. Vor der Kamera stehen Ross Kohn, Meredith Phillips, Austin Basis und Tim DeZarn. Der Film ist als Horror-Thriller angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion aus mehreren Kameraperspektiven, die nachträglich zu einem einzigen Dokument zusammengeschnitten werden, ist erzählerisch das zentrale Element des Films: Die Geschichte gibt sich als gefundenes Material aus, als Beweisstück eines Geschehens, das die Protagonisten selbst nicht mehr einordnen können. Die Verbindung von Reality-TV-Ästhetik mit Horror ist dabei kein Zufall, sondern liegt in der Anlage der Hauptfigur selbst begründet, die aus dem Reality-Format kommt und nun als Reporterin agiert – die Kamera ist also von Beginn an Teil der Handlung, nicht nur Beobachterin. Die Kombination aus Horror und Thriller deutet darauf hin, dass neben Schockmomenten auch die Aufklärung eines Verbrechens und der Verlauf der Ermittlung im Zentrum stehen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich Re-Cut im mittleren Bereich dessen, was das Genre an Rückmeldungen erhält – ein Ergebnis, das für einen wenig bekannten Genrebeitrag nicht ungewöhnlich ist. Seit dem Erscheinen des Films sind inzwischen 15 Jahre vergangen, in denen sich das Found-Footage-Horrorkino als eigenständige Spielart etabliert hat, in die sich dieser Titel mit seinem Reportage-Ansatz einreiht.
Besetzung & Stab
- Ross Kohn als Adam Baumgard
- Meredith Phillips als Herself
- Austin Basis als David Stankowitz
- Tim DeZarn als Sheriff Tate
- Tim DeZarn als John Fowler
- Richard Trapp als Clint
- Richard Trapp als Shane
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Verfügbarkeit
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