Rendezvous nach Ladenschluss (1940)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ernst Lubitsch |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1940-01-12 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (867 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Budapest, im Lederwarengeschäft Matuschek und Co., ist Alfred Kralik erster Verkäufer und führt ein kleines Team aus Verkäufern, einer Kassiererin und einem Laufburschen. Klara Novak, frisch als Verkäuferin eingestellt, versteht sich mit ihrem Vorgesetzten von Beginn an schlecht. Was beide nicht wissen: Jeder von ihnen unterhält über eine Anzeige einen Briefwechsel mit einer Person, die er nie gesehen hat, und jeder hat sich in diese unbekannte Person verliebt. Die beiden Brieffreunde begegnen einander täglich an ihrem Arbeitsplatz und zanken sich unablässig. Als Alfred erkennt, wer die Unbekannte ist, behält er es für sich und sucht stattdessen ihre Nähe.
Entstehungsgeschichte
Ernst Lubitsch führte 1940 Regie. Margaret Sullavan und James Stewart spielen die beiden Brieffreunde, Frank Morgan und Joseph Schildkraut ergänzen die Besetzung. Der Film verbindet Komödie, Drama und Liebesfilm und ist ohne Altersbeschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Das Räderwerk der Erzählung besteht aus Liebeskummer, anonymem Brief, Brieffreunden, der Beziehung zwischen Mann und Frau, dazu dem Beruf des Verkäufers, dem Schauplatz Budapest und Weihnachten als Zeitrahmen. Daraus ergibt sich eine Konstruktion, in der das Publikum mehr weiß als die Figuren, und genau dieses Gefälle erzeugt die Komik. Zugleich erklärt es, warum Drama danebensteht: Wer die Wahrheit kennt und schweigt, verschafft sich einen Vorteil, und der Film muss zeigen, was das mit ihm macht. Der Laden als einziger Hauptschauplatz hält alle Beteiligten beieinander, sodass keine Begegnung dem Zufall überlassen bleiben muss. Weihnachten wiederum setzt eine Frist, auf die alles zulaufen kann, ohne dass die Erzählung sie eigens begründen müsste.
Einordnung & Wirkung
8,1 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ist ein hoher Wert, der in dieser Stimmengröße selten erreicht wird und auf eine ausgesprochen einhellige Einschätzung schließen lässt. 86 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film für eine Form der Liebeskomödie, die ihre Wirkung aus Dialog, Timing und einem einzigen Missverständnis bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Margaret Sullavan als Klara Novak
- James Stewart als Alfred Kralik
- Frank Morgan als Hugo Matuschek
- Joseph Schildkraut als Ferencz Vadas
- Sara Haden als Flora
- Felix Bressart als Pirovitch
- William Tracy als Pepi Katona
- Inez Courtney als Ilona
- Sarah Edwards als Woman Customer
- Edwin Maxwell als Doctor
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Verfügbarkeit
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