Ernst Lubitsch
Werdegang
Ernst Lubitsch wurde am 28. Januar 1892 geboren und starb am 30. November 1947. Er war ein deutscher Filmregisseur, Produzent, Autor und Schauspieler. Bekannt wurde er für urbane Gesellschaftskomödien, die ihm den Ruf einbrachten, Hollywoods eleganter und kultivierter Regisseur zu sein. Mit wachsendem Ansehen wurden seine Filme unter dem Schlagwort „the Lubitsch touch" beworben. Er gilt vor allem als Schöpfer von Screwball- und Liebeskomödien, wobei seine Filme trotz ihres unterhaltenden Charakters oft satirische Kommentare zu menschlichen Beziehungen und der Gesellschaft enthielten.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Titel von Ernst Lubitsch als Regisseur verzeichnet, ausnahmslos Spielfilme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1932 bis 1946, decken also eine Spanne von 14 Jahren ab. Zu den Titeln zählen „Rendezvous nach Ladenschluss", „Sein oder Nichtsein", „Ninotschka", „Ärger im Paradies", „Serenade zu dritt", „Cluny Brown auf Freiersfüßen", „Blaubarts achte Frau" und „Ein himmlischer Sünder". Genremäßig überwiegen Komödie und Liebesfilm, ergänzt durch Drama, Kriegsfilm, Krimi und Fantasy-Elemente – insgesamt sechs verschiedene Genrekategorien, was auf ein vielseitiges, aber im Kern komödiantisches Werk hindeutet. Der älteste Titel entstand 40 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 54 Jahre danach.
Einordnung
Die acht bei uns gelisteten Filme erreichen Bewertungen zwischen 6,9 und 8,1 von 10, im Schnitt 7,4 von 10. Damit bewegen sich alle Titel in einem oberen mittleren bis guten Bereich, ohne größere Ausreißer nach unten. Die Spitzenwertung von 8,1 entfällt auf den frühesten der acht Titel, während die übrigen Werke sich in einem relativ engen Bereich um den Durchschnitt einordnen. Über die 14 Jahre zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel bleibt das Bewertungsniveau insgesamt konstant hoch.