Rent (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chris Columbus |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-11-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 31.670.620 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (608 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im East Village von New York versucht eine Gruppe junger Leute, sich über ihre Kunst auszudrücken und ihr Leben auf Liebe zu gründen. Es sind acht Freunde, acht Stimmen, acht Geschichten, die sich immer wieder kreuzen. Ihr gemeinsames Jahr beginnt am Heiligen Abend und reicht bis zum darauffolgenden Weihnachtsfest: Sie fassen einander an der Hand, teilen Träume und Lieder, Enttäuschungen, Herausforderungen und Sorgen. Der Hintergrund ist alles andere als geschönt — Armut, Krankheit und die um sich greifende Immunschwäche Aids bestimmen ihren Alltag mit, ebenso Heroin. Die Zuneigung, die sie verbindet, überschreitet die Grenzen sexueller Zuordnung, und aus dem Nebeneinander von Drama und Musik entsteht am Ende eine Botschaft von Liebe und Hoffnung: Es gebe nicht den richtigen Augenblick, sondern nur diesen.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den 2005 erschienenen Film Chris Columbus. Die Hauptrollen tragen Anthony Rapp, Adam Pascal, Rosario Dawson und Jesse L. Martin — ein Ensemble ohne herausgestellte Einzelfigur, was zu einer Erzählung passt, die acht Lebenswege gleichrangig nebeneinanderstellt. Die Freigabe liegt bei zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm bilden hier keine Nebeneinanderstellung, sondern denselben Stoff aus zwei Blickwinkeln: Die Beziehungen sind zugleich die Krisen. Die Bauweise über ein Kalenderjahr, von Weihnachten zu Weihnachten, gibt der Erzählung einen festen Rahmen und erlaubt es, Veränderungen an denselben Figuren zu zeigen. Dass die Musik nicht Begleitung, sondern Ausdrucksmittel der Figuren ist, verschiebt den Ton: Was sonst erklärt werden müsste, wird gesungen. Auch der Schauplatz trägt dazu bei: In einem Viertel, in dem künstlerischer Anspruch und Geldnot nebeneinander bestehen, wird die Frage nach dem Auskommen zum Bestandteil jeder Beziehung.
Einordnung & Wirkung
6,8 von 10 ist ein freundlicher, kein überschwänglicher Wert; die Stimmenzahl bleibt dreistellig und damit überschaubar. Einundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Film vor allem als Zeitbild lesbar — er hält eine Lebenssituation fest, die untrennbar mit einer bestimmten Krankheitsgeschichte verbunden ist, und behandelt sie ohne Beschönigung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anthony Rapp als Mark Cohen
- Adam Pascal als Roger Davis
- Rosario Dawson als Mimi Marquez
- Jesse L. Martin als Tom Collins
- Wilson Jermaine Heredia als Angel Dumott Schunard
- Idina Menzel als Maureen Johnson
- Tracie Thoms als Joanne Jefferson
- Taye Diggs als Benjamin Coffin III
- Julia Roth als Rent Tenant
- Porscha Radcliffe als Rent Tenant
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Verfügbarkeit
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