Resurrection - Die Auferstehung (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Russell Mulcahy |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller, Horror |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-06-05 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (318 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Chicago treibt ein Serienmörder sein Unwesen, der seinen Opfern jeweils einen Körperteil abnimmt und sie verbluten lässt. Auf die Leichen schreibt er Zahlen, weshalb er als „Zahlenmörder“ bekannt wird.
Detective John Prudhomme übernimmt die Ermittlungen und kommt dabei einem grausigen Plan auf die Spur. Der Täter setzt aus den Körperteilen seiner Opfer eine Figur des Jesus Christus zusammen. Jeden Freitag soll ein weiteres Opfer folgen, damit das Werk bis Ostern vollendet ist. Drei Menschen sind bereits getötet worden, und Prudhomme muss gegen die Zeit ankämpfen, um weitere Morde zu verhindern.
Entstehungsgeschichte
Russell Mulcahy führte Regie bei dem Film aus dem Jahr 1999. Christopher Lambert spielt den Ermittler Prudhomme, an seiner Seite stehen Leland Orser, Barbara Tyson und Jeff J.J. Authors vor der Kamera. Wegen der drastischen Thematik ist der Film erst ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Krimi, Mystery, Thriller und Horror verbinden sich hier zu einer düsteren Mischung. Der Krimi liefert die Ermittlungsstruktur, der Thriller den Wettlauf gegen die Zeit, Mystery und Horror die religiös aufgeladene Grausamkeit der Taten.
Die Anlage der Geschichte greift auf christliche Symbolik zurück. Der Titel verweist auf die Auferstehung, und der Plan des Täters ist an den Kalender bis Ostern gebunden. Die wiederkehrenden Freitage geben der Handlung einen festen Takt, der die Dringlichkeit mit jeder Woche erhöht. Dass der Mörder Zahlen auf die Leichen schreibt, macht die Taten zu einem Rätsel, das der Ermittler entschlüsseln muss. So entsteht ein Fall, in dem Glaube und Wahn ineinandergreifen und der Täter seine Verbrechen als eine Art Ritual versteht. Die Opfer werden dabei zu Bausteinen eines Plans, was die Kälte der Taten zusätzlich unterstreicht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,1 von 10 steht für ein gemischtes, leicht positives Urteil. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen und damit auf einer schmalen Basis.
27 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Serienmörder-Thrillern, die ihre Spannung aus einem rituellen Muster der Taten beziehen. Die Verbindung von Ermittlungsarbeit und religiösem Wahn rückt ihn dabei näher an den Horror als an den klassischen Polizeifilm, was die Genremischung bereits andeutet.
Bilder







Besetzung & Stab
- Christopher Lambert als Det. John Prudhomme
- Leland Orser als Det. Andrew Hollinsworth
- Barbara Tyson als Sara Prudhomme
- Jeff J.J. Authors als Paramedic
- David Cronenberg als Father Rousell
- Jayne Eastwood als Dolores Koontz
- Rick Fox als Scholfield
- Robert Joy als Demus
- Peter MacNeill als Captain Whippley
- Jonathan Potts als Det. Moltz
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Verfügbarkeit
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