Ricky – Wunder geschehen (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Ozon |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Komödie, Drama, Mystery, Liebesfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-02-11 |
| Einspielergebnis | 2.458.036 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (144 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Katie ist alleinerziehende Fabrikarbeiterin, ihre siebenjährige Tochter Lisa lebt mit ihr in einem heruntergekommenen Vorstadt-Wohnblock, das Leben ist von finanzieller Enge und Alltagsmühe geprägt. In der Fabrik lernt Katie den Spanier Paco kennen, aus der Begegnung entsteht rasch eine Beziehung, Katie wird schwanger, und die beiden versuchen sich als neue kleine Familie einzurichten. Mit der Geburt des Babys Ricky beginnt der Film zunächst als nüchternes, in gedeckten Farben erzähltes Sozialdrama über eine prekäre Existenz am Rand der Gesellschaft. Nach der ersten Hälfte der Handlung nimmt die Geschichte jedoch eine überraschende Wendung, denn das Baby Ricky erweist sich als kein gewöhnliches Kind. Wie genau sich diese Besonderheit äußert und wohin sie die Familie führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Ricky – Wunder geschehen“ entstand 2009 unter der Regie von François Ozon. In den Hauptrollen sind Sergi López, Alexandra Lamy, Mélusine Mayance und Arthur Peyret zu sehen. Der Film ist als Mischung aus Fantasy, Komödie, Drama, Mystery und Liebesfilm angelegt.
Hinter den Kulissen
Schon die Genrekombination verrät die Anlage des Films: Ein sozialrealistischer Ausgangspunkt trifft auf fantastische und mystische Elemente, ergänzt um komödiantische und romantische Töne. Diese Bandbreite deutet darauf hin, dass die Geschichte bewusst zwischen bodenständigem Alltagsdrama und einem Bruch mit der Realität wechselt, ohne sich klar einer Erzähltradition zuzuordnen. Dass die Handlung ausdrücklich von einer „unglaublichen Wendung“ nach der ersten Hälfte lebt, zeigt zudem, dass der Film seine Wirkung stark aus dem Kontrast zwischen dem tristen Auftakt und dem, was danach folgt, zieht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2009 sind inzwischen deutlich mehr als eineinhalb Jahrzehnte vergangen, was den Film zeitlich bereits in einiger Distanz zur Gegenwart verortet. Innerhalb der Kombination aus Sozialdrama und fantastischem Element nimmt er durch diese ungewöhnliche Verbindung eine eigenständige Position ein, die sich klassischen Genreerwartungen entzieht.
Bilder

Besetzung & Stab
- Sergi López als Paco
- Alexandra Lamy als Katie
- Mélusine Mayance als Lisa
- Arthur Peyret als Ricky
- André Wilms als Le médecin
- Jean-Claude Bolle-Reddat als Le journaliste
- Julien Haurant als Le bibliothécaire
- Eric Forterre als Le boucher
- Hakim Romatif als Le vendeur
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Verfügbarkeit
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