Rivalen unter roter Sonne (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terence Young |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-09-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (328 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im gesetzlosen Südwesten der Vereinigten Staaten des Jahres 1870 kommt es zu einem gewaltsamen Überfall auf einen Zug. Dabei wird ein Samuraischwert von unschätzbarem Wert geraubt, und dieses Verbrechen bringt zwei Männer zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Link ist ein rauer Cowboy mit schnellem Abzugsfinger, Kuroda ein ehrenhafter Samurai. Beide sind Opfer desselben Banditen geworden und müssen nun gemeinsam kämpfen, um den Mörder zu fassen und das Schwert seinem rechtmäßigen Besitzer zurückzubringen. Die Zeit drängt: Nur eine Woche bleibt ihnen, sonst muss der Samurai Harakiri begehen. Um dem Gesuchten auf die Spur zu kommen, entführen die beiden seine Geliebte, die in einem Bordell der Gegend arbeitet.
Entstehungsgeschichte
Terence Young inszenierte den Western, der 1971 erschien. Charles Bronson spielt den Cowboy Link, Toshirō Mifune den Samurai Kuroda, und Ursula Andress ist als Geliebte des Gesuchten zu sehen. Alain Delon vervollständigt die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Auch wenn das Genre allein als Western benannt ist, trägt die Geschichte ein fremdes Element in diese Welt hinein. Ein Samurai im amerikanischen Südwesten bringt eine eigene Vorstellung von Ehre, Pflicht und Loyalität mit, die sich von den rauen Sitten des gesetzlosen Südwestens deutlich unterscheidet. Aus diesem Zusammenprall zweier Lebensweisen bezieht die Geschichte ihren Reiz.
Die Anlage folgt dem Muster eines ungleichen Paares, das durch äußere Umstände zur Zusammenarbeit gezwungen wird. Der Cowboy und der Samurai verfolgen dasselbe Ziel, aber mit unterschiedlichen Beweggründen und Methoden. Die gesetzte Frist von einer Woche sorgt für Druck, das drohende Harakiri verleiht dem Auftrag zusätzliches Gewicht.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten fällt das Urteil des Publikums solide aus. Die Wertung beruht auf einigen hundert Stimmen und zeigt eine insgesamt wohlwollende Aufnahme.
Seit dem Erscheinen sind 55 Jahre vergangen. Im Feld des Westerns nimmt der Film eine besondere Stellung ein, weil er das Genre mit Elementen einer ganz anderen Kriegerkultur verbindet. Die Begegnung von Cowboy und Samurai macht ihn zu einem Beispiel dafür, wie offen der Western für fremde Einflüsse sein kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charles Bronson als Link
- Ursula Andress als Cristina
- Toshirō Mifune als Kuroda Jubei
- Alain Delon als Gauche
- Capucine als Pepita
- Barta Barri als Paco
- Guido Lollobrigida als Mace
- Anthony Dawson als Hyatt
- Gianni Medici als Miguel
- Georges Lycan als Sheriff Stone
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Verfügbarkeit
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