Room 237 (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rodney Ascher |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-10-26 |
| Einspielergebnis | 259.765 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (539 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1980 brachte Stanley Kubrick seinen Horrorfilm „The Shining“ heraus, und das Publikum war gespalten. Manche hassten den Film, manche liebten ihn. Eine dritte Gruppe aber sieht in ihm etwas ganz anderes: leidenschaftliche Fans, die überzeugt sind, dass Kubricks Werk verschlüsselte Botschaften enthält. Die Theorien reichen von Genozid über Regierungsverschwörungen bis zu bestimmten historischen Themen.
Diese Dokumentation geht den Deutungen nach. In Interviews mit Fans und Intellektuellen soll sichtbar werden, was es bedeutet, ein Fan zu sein, was die vermeintlichen tieferen Botschaften eines Films für diese Menschen bedeuten und wie sie deren Leben verändern. Der Gegenstand ist also weniger der Film als der Blick darauf.
Entstehungsgeschichte
Rodney Ascher inszenierte den Dokumentarfilm, der 2012 erschien. Zu Wort kommen Bill Blakemore, Geoffrey Cocks, Juli Kearns und John Fell Ryan, bei einem Interviewfilm dieser Art also die Stimmen, die ihre Lesarten vortragen.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Dokumentarfilm, und die Anlage ist die eines Films über Rezeption: nicht „Was zeigt The Shining“, sondern „Was sehen Menschen in The Shining“. Das ist eine Umkehrung des Üblichen, bei der die Zuschauer zum Thema werden und das Werk zum Anlass.
Der Titel besteht aus einer Raumnummer, ein Detail statt eines Begriffs, und passt damit zur Detailversessenheit, um die es geht. Die Interviewform bedeutet, dass die Theorien von denen vorgetragen werden, die an sie glauben. Ob der Film ihnen zustimmt, bleibt offen; im Fokus steht die Frage, was solche Deutungen mit Menschen machen.
Einordnung & Wirkung
6,1 von 10 Punkten sind eine verhaltene Wertung auf Basis einiger hundert Stimmen. Bei einem Dokumentarfilm über Filmtheorien ist das nicht überraschend: Wer die Deutungen absurd findet, urteilt anders als wer sie ernst nimmt, und der Film lädt zu beidem ein.
14 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Titel ein Beispiel für Dokumentarfilme, die Fankultur als Gegenstand nehmen. Innerhalb des Genres steht er für die Spielart, die nicht aufklärt, sondern zuhört, und die ihre Interviewpartner weder bloßstellt noch bestätigt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Bill Blakemore als Self
- Geoffrey Cocks als Self
- Juli Kearns als Self
- John Fell Ryan als Self
- Jay Weidner als Self
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Verfügbarkeit
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