Rückkehr aus einer anderen Welt (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fred Schepisi |
|---|---|
| Genre | Science Fiction |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-04-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Nordpol stößt ein Forscherteam auf den Körper eines Mannes aus prähistorischer Zeit, eingeschlossen im Eis und erstaunlich gut erhalten. Der Ärztin Diane Brady gelingt es, ihn ins Leben zurückzuholen. Der Mann, fortan Charlie genannt, wird in einer eigens eingerichteten Umgebung untergebracht, damit die Wissenschaftler ihn untersuchen können. Der Anthropologe Stanley Shepard nähert sich ihm behutsam an, und zwischen den beiden entsteht trotz aller Unterschiede eine ungewöhnliche Verbindung. Andere Mitglieder des Teams sehen in Charlie vor allem ein einzigartiges Forschungsobjekt und drängen darauf, ihn im Namen des wissenschaftlichen Fortschritts eingehender, auch mit invasiven Methoden, zu untersuchen. Der Film entwickelt daraus einen Konflikt zwischen persönlicher Nähe und wissenschaftlichem Interesse, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Der Science-Fiction-Film entstand 1984 unter der Regie von Fred Schepisi. Die Besetzung umfasst Timothy Hutton, Lindsay Crouse, John Lone und Josef Sommer. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Grundidee – ein wiederbelebter Urzeitmensch als Untersuchungsobjekt moderner Wissenschaft – verortet den Film klar im Science-Fiction-Genre, nimmt dessen Möglichkeiten aber, um eine ethische Fragestellung zu verhandeln statt spektakuläre Effekte auszustellen. Die Konstellation aus Ärztin, Anthropologe und weiteren Fachleuten, die alle unterschiedliche Interessen an Charlie verfolgen, deutet auf eine Erzählung, die weniger auf Action als auf zwischenmenschliche Annäherung und den Gegensatz von Empathie und Verwertungsinteresse setzt. Dass ausgerechnet der Anthropologe die persönliche Bindung eingeht, während andere Spezialisten auf Sezierung drängen, macht die Wissenschaft selbst zum uneinheitlichen, in sich gespaltenen Akteur der Geschichte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit seinem Erscheinen 1984 sind mittlerweile über vierzig Jahre vergangen, was ihn innerhalb der Science-Fiction-Filme jener Dekade zu einem eher ruhigen, figurenzentrierten Beitrag macht, der sich von actionbetonteren Genrevertretern seiner Zeit durch seinen zwischenmenschlichen Fokus unterscheidet.
Bilder




Besetzung & Stab
- Timothy Hutton als Dr. Stanley Shephard
- Lindsay Crouse als Dr. Diane Brady
- John Lone als Charlie
- Josef Sommer als Whitman
- David Strathairn als Dr. Singe
- James Tolkan als Maynard
- Danny Glover als Loomis
- Richard Monette als Hogan
- Amelia Hall als Mabel
- Philip Akin als Dr. Vermeil
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Verfügbarkeit
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