Samsara (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ron Fricke |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-09-16 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.639.616 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (710 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Sanskrit-Wort Samsara bezeichnet das sich unaufhörlich drehende Rad des Lebens, den ewigen Kreislauf des Entstehens und Vergehens. Von diesem Begriff aus entfaltet der Film eine Reise: durch traumhafte Landschaften, zu buddhistischen Mönchen und balinesischen Tänzern, hinter die Mauern eines Gefängnisses und einer Waffenfabrik, zu heiligen Stätten, zu Gebieten, die von Menschen und Industrialisierung zerstört wurden, und schließlich zu den Gläubigen nach Mekka. Geburt und Tod, Tradition und Moderne, Glaube und Hoffnung, Kampf und Vergebung stehen dabei nebeneinander, ohne dass eine Erzählstimme sie sortieren würde.
Entstehungsgeschichte
Ron Fricke verantwortete die Regie des 2011 erschienenen Dokumentarfilms. Ungewöhnlich für diese Werkform ist, dass es überhaupt eine Besetzung gibt: Ni Made Megahadi Pratiwi, Puti Sri Candra Dewi, Putu Dinda Pratika und Marcos Luna. Eine Altersbeschränkung besteht nicht, die Freigabe liegt bei null Jahren – ein Hinweis darauf, dass auch die härteren Stationen der Reise nicht auf Drastik hin angelegt sind.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt bei einem einzigen Genre, und diese Beschränkung ist aussagekräftig: Es gibt keinen zweiten Rahmen, in den sich das Gesehene einordnen ließe. Essen, die Reise um die Welt, Gleichgewicht, Skyline, Sonnenuntergang und modernes Leben umreißen das Feld genauer als jede Gattungsbezeichnung. Sie benennen Motive, keine Handlung. Genau darin liegt die Bauweise: Die Aufnahmen stellen Gegensätze nebeneinander und überlassen dem Publikum, welche Spannung es darin erkennt. Die Frage, inwieweit der Lebenszyklus des Menschen dem Rhythmus des Planeten noch entspricht, wird gestellt, aber nicht beantwortet.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,1 von 10 erreicht der Film einen Wert, den nur wenige Titel halten. Die Bewertungsbasis bleibt mit einigen hundert Stimmen überschaubar, was bei einem Dokumentarfilm ohne Handlungsgerüst wenig überrascht: Das Publikum ist kleiner, seine Zustimmung dafür deutlicher. 15 Jahre nach dem Erscheinen steht das Werk als Reisefilm da, der auf Kommentar verzichtet und die Ordnung des Materials selbst zur Aussage macht.
Bilder






Besetzung & Stab
- Ni Made Megahadi Pratiwi als Dancer: Valinese Tari Legong Dancers, Indonesia
- Puti Sri Candra Dewi als Dancer: Valinese Tari Legong Dancers, Indonesia
- Putu Dinda Pratika als Dancer: Valinese Tari Legong Dancers, Indonesia
- Marcos Luna als Tattoo Daddy: USA
- Hiroshi Ishiguro als Professor and Robot Clone: Japan
- Olivier De Sagazan als Man At Desk: France
- Ladyboys of Cascade Bar als Dancers: Thailand
- Kikumaru als Geisha: Japan
- Crisanto Neire als Lead Singer: Cebu Provincial Detenton Center, Philippines
- Robert Henline als US Army Veteran: USA (as Staff Sergeant Robert Henline)
Weitere Filme von Ron Fricke
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.