Schütze Benjamin (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Howard Zieff |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-10-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 69.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (429 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Benjamin ist reich, ein wenig zerstreut und hat schon eine Scheidung hinter sich. Kurz nach ihrer zweiten Hochzeit wird sie zur Witwe. Niedergeschlagen beschließt sie, sich auf keine Liebesgeschichten mehr einzulassen, und zieht daraus eine überraschende Konsequenz: Sie meldet sich zur Armee.
Beim Militär erlebt sie so ziemlich alles, was schiefgehen kann. Die eigentliche Bewährungsprobe kommt jedoch von ganz anderer Seite. Sie lernt Henri kennen, einen charmanten französischen Arzt, und verliebt sich prompt in ihn. Eine dritte Ehe zeichnet sich ab, ausgerechnet bei einer Frau, die der Liebe gerade erst abgeschworen hat. Wie sie sich schließlich entscheidet, soll hier offenbleiben.
Entstehungsgeschichte
Schütze Benjamin, im Original Private Benjamin, stammt aus dem Jahr 1980. Howard Zieff führte Regie. Goldie Hawn verkörpert die Titelfigur, an ihrer Seite spielen Eileen Brennan, Armand Assante und Robert Webber.
Die Komödie ist ab 16 Jahren freigegeben, was für eine Geschichte aus dem Militäralltag mit romantischen Verwicklungen eine eher strenge Einstufung darstellt.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie angelegt, bezieht der Film seinen Witz aus einem starken Kontrast. Eine wohlhabende Frau, die an ein bequemes Leben gewöhnt ist, gerät in die raue, streng geregelte Welt der Armee. Aus diesem Zusammenprall von Herkunft und Umgebung entsteht die Komik.
Interessant ist die Anlage der Hauptfigur. Ihr Weg zum Militär ist keine Berufung, sondern eine Flucht vor enttäuschten Gefühlen. Die Armee wird damit zum Ort, an dem sie sich neu erfinden kann. Dass ausgerechnet dort eine neue Liebe auftaucht, stellt ihren Vorsatz auf die Probe und verbindet die Militärsatire mit Elementen der romantischen Komödie. Im Zentrum steht die Frage nach Selbstbestimmung.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,0 von 10, also genau im Mittelfeld. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, genug, um darin mehr als eine Zufallsmeinung zu sehen.
Sechsundvierzig Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Komödie lesen, die eine Frau in einer Männerwelt zeigt und ihren Weg zur Selbstständigkeit mit Humor erzählt. Die Verbindung von Soldatenalltag und Liebesgeschichte macht ihren Reiz aus.
Bilder








Besetzung & Stab
- Goldie Hawn als Judy Benjamin
- Eileen Brennan als Capt. Doreen Lewis
- Armand Assante als Henrí Trémont
- Robert Webber als Col. Clay Thornbush
- Sam Wanamaker als Teddy Benjamin
- Barbara Barrie als Harriet Benjamin
- Mary Kay Place als Pvt. Mary Lou Glass
- Harry Dean Stanton als Sgt. Jim Ballard
- Albert Brooks als Yale Goodman
- Alan Oppenheimer als Rabbi
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Verfügbarkeit
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