Scorpio, der Killer (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Winner |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-04-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (124 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jean Laurier, genannt Scorpio, ist Agent und Protegé des erfahrenen Cross. Als die CIA Cross des Doppelspiels verdächtigt, erhält Scorpio den Auftrag, seinen Mentor zu töten – schließlich kennt kaum jemand dessen Denkweise und Taktik so genau wie er. Cross entkommt der ersten Konfrontation, doch als die CIA seine Frau tötet, verliert er den Willen zum Widerstand. Auch Scorpio muss einen Verlust hinnehmen: Seine Freundin Susan entpuppt sich als Doppelagentin auf der Gegenseite. Zwischen Loyalität, Auftrag und Misstrauen bewegt sich Scorpio auf ein Ende zu, das ihn selbst in Gefahr bringt – zuletzt in einer Tiefgarage, in einem Moment, der beiläufiger nicht wirken könnte.
Entstehungsgeschichte
„Scorpio, der Killer“ entstand 1973 unter der Regie von Michael Winner. In den Hauptrollen stehen Burt Lancaster als Cross und Alain Delon als Scorpio, unterstützt von Paul Scofield und John Colicos. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und wird den Genres Action und Thriller zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Agentenmilieu und Actionthriller deutet auf eine Erzählung, die weniger auf Verfolgungsjagden als auf ein Geflecht aus Misstrauen setzt: Ein Schüler soll seinen Lehrmeister ausschalten, eine Geliebte erweist sich als Gegnerin, ein Auftrag kippt in persönliche Rache. Die Besetzung mit zwei international bekannten Darstellern in den Hauptrollen – Lancaster als der Gejagte, Delon als der Jäger – legt eine Konstellation nahe, in der beide Figuren auf Augenhöhe agieren und keine klare moralische Überlegenheit besitzt. Dass am Ende ausgerechnet eine private, harmlose Geste – das Streicheln einer Katze – zur Zielscheibe wird, unterstreicht die Grundidee des Films: In diesem Milieu ist niemand je wirklich sicher, auch der Ausführende eines Auftrags nicht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst – ein Urteil, das eher auf einem kleinen, aber beständigen Interesse als auf breiter Resonanz beruht. Über fünfzig Jahre nach seiner Entstehung steht „Scorpio, der Killer“ für eine Phase des Agententhrillers, in der Zynismus und Verrat innerhalb der eigenen Reihen stärker im Vordergrund standen als heroische Missionen, und reiht sich damit in eine Reihe von Filmen ein, die das Genre weniger glamourös zeichneten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Burt Lancaster als Cross
- Alain Delon als Jean 'Scorpio' Laurier
- Paul Scofield als Sergei Zharkov
- John Colicos als McLeod
- Gayle Hunnicutt als Susan
- J.D. Cannon als Filchock
- Joanne Linville als Sarah Cross
- Mel Stewart als Pick
- Vladek Sheybal als Zemetkin
- Mary Maude als Anne Laurier
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Verfügbarkeit
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