Sobibor (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Konstantin Chabenski |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-05-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 4.988.176 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (336 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film beruht auf wahren Begebenheiten aus dem Jahr 1943. Schauplatz ist das Lager Sobibor im von Deutschland besetzten Polen, in dem Juden in Gaskammern ermordet wurden.
Im Mittelpunkt steht Alexander Pechersky, ein sowjetisch-jüdischer Soldat, der zu jener Zeit als Leutnant in der Roten Armee dient. Im Oktober 1943 gerät er in die Gefangenschaft der Nationalsozialisten und wird nach Sobibor deportiert. Dort, umgeben von systematischer Vernichtung, fasst er einen Plan. Innerhalb von nur drei Wochen bereitet er einen Aufstand vor, an dem Gefangene aus Polen und aus Westeuropa beteiligt sind. Die Geschichte erzählt von dem Versuch, dem sicheren Tod durch gemeinsamen Widerstand zu entkommen.
Entstehungsgeschichte
Konstantin Chabenski führte bei diesem Kriegsdrama von 2018 Regie und gehört zugleich selbst zur Besetzung. Neben ihm spielen Christopher Lambert, Michalina Olszańska und Felice Jankell. Mit einer Freigabe ab 16 Jahren ist der Film einem älteren Publikum vorbehalten, was der Schwere des Themas entspricht.
Hinter den Kulissen
Kriegsfilm und Drama verbinden sich hier mit einem historischen Stoff. Der Bezug auf wahre Begebenheiten verpflichtet die Erzählung zu besonderer Sorgfalt, denn es geht um Menschen, die tatsächlich gelitten haben und ermordet wurden.
Die Anlage der Geschichte konzentriert sich auf einen eng umrissenen Zeitraum. Die Frist von drei Wochen gibt der Handlung eine klare Richtung, und die Planung des Aufstands schafft eine Spannung, die aus Geheimhaltung, Vertrauen und Risiko entsteht. Dass Gefangene unterschiedlicher Herkunft zusammenfinden müssen, deutet auf ein Motiv von Solidarität unter extremen Bedingungen hin.
Dass der Regisseur selbst eine Rolle übernimmt, verbindet die Arbeit vor und hinter der Kamera in einer Person. Der Film stellt den Widerstand in den Vordergrund, ohne den Ort der Vernichtung auszublenden.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 fällt die Durchschnittsbewertung positiv aus. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine noch überschaubare Grundlage.
Seit dem Erscheinen sind 8 Jahre vergangen. Im Kriegsfilm gehört der Titel zu den Werken, die sich dem Widerstand in den Lagern widmen und an ein historisches Ereignis erinnern, das von Mut unter unmenschlichen Umständen erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Konstantin Khabenskiy als Alexander Pechersky
- Christopher Lambert als Karl Frenzel
- Michalina Olszańska als Hanna
- Felice Jankell als Luca
- Mariya Kozhevnikova als Selma
- Dainius Kazlauskas als Leo
- Philippe Reinhardt als Siegfried Greitschus
- Maximilian Dirr als Johann Neumann
- Mindaugas Papinigis als Berg
- Wolfgang Cerny als Gustav Wagner
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.