Splice - Das Genexperiment (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vincenzo Natali |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-06-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 26.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (2.522 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Clive und Elsa sind ein Forscherpaar und leisten bei der Züchtung von Tier-Hybriden Pionierarbeit. Als ihnen der Geldhahn abgedreht wird, arbeiten sie heimlich weiter und erschaffen in ihrem Labor eine Kreuzung aus Mensch und Tier. Für Clive ist das kaulquappenähnliche Wesen ein Fehlschlag, den er töten will; in Elsa dagegen erwachen Mutterinstinkte. So wächst Dren bei den beiden fast wie das Kind einer Familie auf. Mit der Zeit wird es allerdings immer schwieriger, sie zu verstecken, und als sie geschlechtsreif wird, wird sie zu einer Gefahr für alle.
Entstehungsgeschichte
Vincenzo Natali inszenierte den 2010 erschienenen Film. Adrien Brody und Sarah Polley stehen an der Spitze der Besetzung, dazu kommen Delphine Chanéac und David Hewlett. Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet allein Horror und Science Fiction, und diese knappe Mischung passt zur Bauform. Der Science-Fiction-Anteil liefert die Ausgangsfrage nach dem Machbaren, der Horror-Anteil die Antwort darauf, was daraus folgt. Bemerkenswert ist, dass der Konflikt nicht zwischen Forschern und einer Außenwelt verläuft, sondern innerhalb des Paares: Der eine sieht ein misslungenes Experiment, die andere ein Kind. Damit verschiebt sich der Stoff von der Laborerzählung zur Familiengeschichte, und der Schrecken wächst genau in dem Maß, in dem diese Familie funktioniert. Die heimliche Weiterarbeit nach dem Entzug der Mittel legt zugleich fest, dass die beiden für alles Folgende allein verantwortlich sind. Das Heranwachsen von Dren gibt der Geschichte ihren Takt.
Einordnung & Wirkung
16 Jahre nach dem Erscheinen ergibt sich aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen eine Durchschnittsbewertung von 5,9 von 10. Der Wert liegt knapp unter der Mitte, die Beteiligung ist mittelgroß. Bei einem Stoff, der körperlichen Schrecken mit einer Elternerzählung verschränkt, ist eine gespaltene Aufnahme naheliegend: Die Anlage verlangt vom Publikum, eine unangenehme Nähe auszuhalten. Innerhalb des Science-Fiction-Horrors gehört der Titel damit zu den Arbeiten, deren Bewertung stärker von der Bereitschaft abhängt, diese Nähe zuzulassen, als von handwerklichen Fragen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Adrien Brody als Clive
- Sarah Polley als Elsa
- Delphine Chanéac als Dren
- David Hewlett als Barlow
- Abigail Chu als Young Dren
- Stephanie Baird als Elsa / PD
- Brandon McGibbon als Gavin
- Amanda Brugel als Melinda Finch
- Simona Măicănescu als Joan Chorot
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Verfügbarkeit
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