Split (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | M. Night Shyamalan |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-01-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 278.454.358 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (18.637 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Mädchen werden nach einer Geburtstagsfeier auf einem Parkplatz entführt und wachen in einem fensterlosen Raum auf. Ihr Entführer heißt Kevin — und dann wieder nicht: Er erscheint mal als penibler Dennis, mal als strenge Patricia, mal als neunjähriger Hedwig. In seinem Körper leben dreiundzwanzig Persönlichkeiten, die sich das Bewusstsein teilen und um die Kontrolle konkurrieren.
Casey, eine der Entführten, erkennt schneller als die anderen, dass Widerstand hier anders funktioniert. Parallel dazu behandelt eine Therapeutin denselben Patienten und hält die Möglichkeit für real, dass sich mit der Persönlichkeit auch der Körper verändert — und dass eine vierundzwanzigste Persönlichkeit im Entstehen ist.
Entstehungsgeschichte
M. Night Shyamalan hatte nach großen Erfolgen eine lange Phase kommerzieller und kritischer Misserfolge hinter sich. Mit "The Visit" von 2015 begann er, mit kleinen Budgets für Blumhouse zu arbeiten — das gab ihm die kreative Freiheit zurück, die er bei Studioproduktionen verloren hatte.
Die Idee zu "Split" stammte aus einem verworfenen Handlungsstrang seines Films "Unbreakable" von 2000. Der Zusammenhang blieb bis zur Schlussszene geheim: Erst dort wird deutlich, dass der Film im selben Universum spielt und Bruce Willis' Figur David Dunn kurz auftritt. Kein Trailer und keine Ankündigung wies darauf hin.
Hinter den Kulissen
James McAvoy spielt im fertigen Film mehrere der Persönlichkeiten sichtbar, weitere nur angedeutet. Er entwickelte für jede eine eigene Körperhaltung, Stimmlage und Sprechgeschwindigkeit; Wechsel innerhalb einer Einstellung wurden ohne Schnitt gespielt. Für die Vorbereitung sprach er mit Fachleuten zur dissoziativen Identitätsstörung.
Gedreht wurde in Philadelphia mit einem Budget von rund neun Millionen Dollar; ein erheblicher Teil spielt in wenigen Räumen. Shyamalan arbeitet mit langen Einstellungen und ungewöhnlich nahen Kadrierungen, die den Blick auf McAvoys Gesicht zwingen, weil dort die eigentliche Handlung stattfindet.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 278 Millionen Dollar ein und war damit für Shyamalan das Comeback nach über einem Jahrzehnt. Der dritte Teil, "Glass", folgte 2019 und schloss die Trilogie ab.
Kritik kam vor allem von Fachverbänden und Betroffenen: Die Darstellung verknüpft eine reale, schwer belastende Diagnose mit Gewalt und übernatürlichen Fähigkeiten und bedient damit ein Stigma, gegen das Betroffene ohnehin ankämpfen. Shyamalan verwies auf die Fiktionalität. Unabhängig davon gilt die Schlussszene als eines der wenigen gelungenen Beispiele für eine vollständig geheim gehaltene Verbindung zwischen zwei Filmen, die sechzehn Jahre auseinanderliegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- James McAvoy als Dennis / Patricia / Hedwig / The Beast / Kevin Wendell Crumb / Barry / Orwell / Jade
- Anya Taylor-Joy als Casey Cooke
- Haley Lu Richardson als Claire Benoit
- Jessica Sula als Marcia
- Betty Buckley als Dr. Karen Fletcher
- Izzie Coffey als Five-Year-Old Casey
- Brad William Henke als Uncle John
- Sebastian Arcelus als Casey's Father
- Neal Huff als Mr. Benoit
- Ukee Washington als News Anchor
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Verfügbarkeit
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