Stavisky... (1974)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alain Resnais |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Historie |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1974-05-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (127 Stimmen) |
Worum es geht
Serge Alexandre, genannt „Stavisky“, lebt in großem Stil und hält Anteile an verschiedenen Unternehmungen. 1926 versucht er, die Schulden zu decken, die sich durch seine zahlreichen Finanzgeschäfte angesammelt haben, indem er weitere einträgliche Operationen anschiebt: eine neue Firma mit staatlich garantierter Börsennotierung sowie ein Waffengeschäft. Die Regierung selbst hat finanzielle und andere Interessen an diesen Geschäften. Nur ein Mann in Frankreich scheint sich für die wahre Natur von Alexanders Geschäften zu interessieren: Polizeiinspektor Pierre Bonny. Die Affäre um Schuldscheine des städtischen Kreditinstituts von Bayonne läutet im Dezember 1933 den Anfang vom Ende ein. Der Mann weiß zu viel über verschiedene Regierungsmitglieder – die Frage steht im Raum, ob man ihn am Leben lassen kann. Im Januar 1934, in einem Chalet in Chamonix, fällt eine Entscheidung.
Entstehungsgeschichte
„Stavisky…“ ist ein französischer Spielfilm aus dem Jahr 1974 unter der Regie von Alain Resnais. In den Hauptrollen sind Jean-Paul Belmondo, François Périer, Anny Duperey und Michael Lonsdale zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Drama und Historie deutet darauf hin, dass der Film weniger auf Spannung im klassischen Sinn setzt als auf die Rekonstruktion eines Finanzskandals mit politischen Verstrickungen. Die Geschichte ist als Rückblick auf das Leben einer Figur angelegt, deren Aufstieg und Fall mit dem Verhalten staatlicher Stellen verwoben ist. Dass die Handlung ein konkretes Datum – Januar 1934 in Chamonix – als Wendepunkt setzt, verweist auf eine Erzählstruktur, die auf ein bekanntes Ende zusteuert, ohne dieses Ende selbst offenzulegen. Die Besetzung mit Belmondo in der Titelrolle und Nebenfiguren wie Périer, Duperey und Lonsdale legt ein Ensemble nahe, das die verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen – Wirtschaft, Politik, Polizei – abbildet, in denen sich die Geschichte bewegt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von etwas über hundert Wertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Bewertungsskala. Seit seiner Entstehung 1974 sind mittlerweile über fünf Jahrzehnte vergangen, was den Film klar als Zeitdokument seiner Ära einordnet. Innerhalb der Verbindung von Krimi, Drama und Historie stellt er einen Fall dar, der sich weniger über actionreiche Spannung, sondern über die Aufarbeitung eines historisch verorteten Skandals definiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Paul Belmondo als Serge Alexandre Stavisky
- François Périer als Albert Borelli
- Anny Duperey als Arlette
- Michael Lonsdale als Docteur Mézy
- Roberto Bisacco als Juan Montalvo de Montalbon
- Claude Rich als Inspecteur Bonny
- Charles Boyer als Le baron Jean Raoul
- Pierre Vernier als Me Pierre Grammont
- Marcel Cuvelier als Inspecteur Boussaud
- Van Doude als Inspecteur principal Gardet
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