Steiner - Das Eiserne Kreuz (1977)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sam Peckinpah |
|---|---|
| Genre | Drama, Action, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1977-01-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.509.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (503 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zweiter Weltkrieg, 1943, die russische Halbinsel Taman. Die deutschen Truppen sind auf dem Rückzug vor der vorrückenden Roten Armee. In diesen Wirren treffen zwei Männer aufeinander, die einander nichts zu sagen haben und doch aneinander gebunden sind.
Feldwebel Steiner ist desillusioniert, er glaubt längst nicht mehr an den Sieg. Hauptmann Stransky dagegen ist fanatisch, und sein ganzer Ehrgeiz richtet sich auf eine einzige Auszeichnung: das Eiserne Kreuz. Aus der Abneigung zwischen den beiden wird ein hasserfüllter Privatkrieg mitten im großen Krieg. Stransky lässt Steiners Kolonne hinter der russischen Front ins Verderben laufen. Was dann geschieht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Sam Peckinpah inszenierte den Film, der 1977 erschien und im Original „Cross of Iron" heißt. James Coburn, Maximilian Schell, James Mason und David Warner stehen in der Besetzung, ausschließlich Männer, was zu einem Stoff passt, der sich vollständig an der Front abspielt. Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht der Gewalt des Themas.
Hinter den Kulissen
Drama, Action, Historie und Kriegsfilm: Vier Genres, die sich hier gegenseitig stützen. Die Historie und der Kriegsfilm liefern die Lage, ein Rückzug mit Ort und Jahr. Die Action liegt in den Kämpfen hinter der Front. Das Drama ist das Eigentliche: Der Konflikt verläuft nicht zwischen den Armeen, sondern innerhalb einer Einheit, zwischen einem Mann, der überleben will, und einem, der eine Medaille will. Die Anlage rückt den Krieg so von der Landkarte auf die Ebene zweier Charaktere, und die Frage, wofür jemand kämpft, wird wichtiger als die Frage, gegen wen. Dass die Geschichte auf deutscher Seite spielt, und zwar im Rückzug, nimmt ihr jede Siegesperspektive.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 ist eine gute Bewertung, auch wenn einige hundert Stimmen nur eine begrenzte Aussagekraft haben. 49 Jahre liegen zwischen dem Erscheinungsjahr und heute. Innerhalb des Kriegsfilms steht der Titel für die Spielart, in der der Feind in den eigenen Reihen sitzt und der Krieg als Zerstörung ohne Sinn erscheint.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Coburn als Unteroffizier / Feldwebel Rolf Steiner
- Maximilian Schell als Hauptmann Stransky
- James Mason als Oberst Brandt
- David Warner als Hauptmann Kiesel
- Klaus Löwitsch als Unteroffizier Krüger
- Vadim Glowna als Gefreiter Kern
- Roger Fritz als Leutnant Treibig
- Dieter Schidor als Anselm
- Burkhard Driest als Schütze Maag
- Fred Stillkrauth als Unteroffizier Schnurrbart
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Verfügbarkeit
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