Stephen King’s Nachtschicht (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ralph S. Singleton |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-10-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.582.891 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (309 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
John Hall ist ein Herumtreiber ohne festen Wohnsitz. Auf seinem Weg landet er in einer kleinen Stadt in Maine. Er braucht Arbeit und wendet sich an den größten Betrieb des Ortes, eine weitläufige Textilfabrik.
Tatsächlich wird er eingestellt, allerdings für die Nachtschicht, die etwa um Mitternacht beginnt und bis zum Morgengrauen dauert. Gemeinsam mit einigen anderen Arbeitern erhält er einen Auftrag, der zunächst unspektakulär klingt: Sie sollen den Keller der Fabrik ausräumen und reinigen. Die Männer halten das für eine einfache Aufgabe.
Doch je tiefer sie in die unterirdischen Räume vordringen, desto deutlicher wird, dass dort unten etwas lauert. Die Arbeiter stoßen auf eine unbeschreibliche Kreatur, die es darauf abgesehen hat, sie alle zu verschlingen. Aus der lästigen Reinigungsarbeit wird ein Kampf ums Überleben.
Entstehungsgeschichte
Ralph S. Singleton inszenierte den Horrorfilm, der 1990 erschien. In den tragenden Rollen sind David Andrews, Kelly Wolf, Stephen Macht und Andrew Divoff zu sehen. Die Freigabe ab 16 Jahren zeigt, dass der Film auf drastische Momente setzt, die für jüngere Zuschauer nicht geeignet sind. Der englische Titel „Graveyard Shift“ bezeichnet genau jene Schicht zwischen Mitternacht und Morgen, in der die Handlung spielt.
Hinter den Kulissen
Der Film ist reiner Horror und entwickelt seine Bedrohung aus einer sehr alltäglichen Umgebung. Keine Burg und kein Spukhaus bilden den Schauplatz, sondern ein Industriebetrieb in einer Kleinstadt, in dem Menschen nachts für wenig glanzvolle Arbeiten eingesetzt werden.
Die Anlage folgt einer klaren Bewegung nach unten. Mit jedem Schritt tiefer in den Keller wächst die Gefahr, und die räumliche Richtung wird zum Spannungsprinzip. Dass ausgerechnet ein Fremder ohne Bindung an den Ort die Hauptfigur ist, verstärkt den Eindruck, dass hier niemand wirklich geschützt ist. Die Nachtschicht selbst unterstreicht die Isolation: Die Arbeiter sind in diesen Stunden weitgehend auf sich gestellt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,4 von 10 zeigt eine verhaltene Aufnahme. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 36 Jahre vergangen. Im Horrorgenre gehört der Film zu den Kreaturengeschichten, die ihren Schrecken an einem abgeschlossenen, dunklen Ort entfalten und dabei auf das Unbekannte unter der Oberfläche setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Andrews als John Hall
- Kelly Wolf als Jane Wisconsky
- Stephen Macht als Warwick
- Andrew Divoff als Danson
- Vic Polizos als Brogan
- Brad Dourif als The Exterminator
- Robert Alan Beuth als Ippeston
- Ilona Margolis als Nordello
- Jimmy Woodard als Carmichael
- Jonathan Emerson als Jason Reed
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Verfügbarkeit
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