Stiefel, die den Tod bedeuten (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Fleischer |
|---|---|
| Genre | Thriller, Horror |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-09-02 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (142 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach einem Ausflug kehrt Sarah auf das Anwesen ihres Onkels zurück und spürt sofort, dass etwas nicht stimmt. Ihr Gefühl trügt nicht: Im Haus treibt sich ein Mörder herum, der bereits mehrere Menschen auf dem Gewissen hat. Sarah ist blind, und diese Einschränkung macht ihre Lage besonders prekär. Will sie überleben, muss sie den Täter überlisten, ohne ihn sehen zu können. Aus dieser Ausgangslage entwickelt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1971 unter der Regie von Richard Fleischer. In den Hauptrollen sind Mia Farrow, Dorothy Alison, Robin Bailey und Diane Grayson zu sehen. Die Freigabe liegt bei 18 Jahren. Im deutschsprachigen Raum ist der Titel als „Stiefel, die den Tod bedeuten“ bekannt, im englischen Original läuft er unter „See No Evil“.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller und Horror zeigt sich hier weniger über offene Schockmomente als über eine Bedrohung, die aus der eingeschränkten Wahrnehmung der Hauptfigur entsteht. Dass die Protagonistin blind ist, verschiebt die klassische Verfolgungsdynamik: Spannung entsteht nicht durch das, was die Zuschauer sehen, sondern durch das, was Sarah nicht sehen kann. Die Beschränkung der Handlung auf ein einzelnes Anwesen verstärkt das Gefühl der Ausweglosigkeit und macht aus dem Haus selbst eine Art Falle. Die Besetzung mit wenigen, klar umrissenen Figuren passt zu einer Geschichte, die auf Kammerspiel-Enge statt auf große Schauplätze setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit der Entstehung 1971 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Titel in eine frühe Phase des psychologisch grundierten Horror-Thrillers einordnet, in der Bedrohung stärker über Atmosphäre und Figurenkonstellation als über explizite Gewalt erzeugt wurde. Die geringe Zahl abgegebener Stimmen deutet darauf hin, dass der Film heute nur einem begrenzten Publikum bekannt ist, während die Bewertung selbst auf eine grundsätzlich funktionierende, aber nicht herausragende Umsetzung des Grundkonflikts hinweist.
Bilder







Besetzung & Stab
- Mia Farrow als Sarah
- Dorothy Alison als Betty Rexton
- Robin Bailey als George Rexton
- Diane Grayson als Sandy Rexton
- Brian Rawlinson als Barker
- Norman Eshley als Steve Reding
- Paul Nicholas als Jacko
- Christopher Matthews als Frost
- Michael Elphick als Gypsy Tom
- Barrie Houghton als Gypsy Jack
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Verfügbarkeit
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