Strangeland (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Pieplow |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-10-02 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 1.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 631.221 $ |
| TMDB-Bewertung | 5 (148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Teenagerinnen, Genevieve und Tiana, lernen in einem Internet-Chatroom einen Mann kennen, der sich als Captain Howdy vorstellt und sich in seinem Auftreten wie ein gewöhnlicher Schüler auf der Suche nach ein paar Bekanntschaften gibt. Die beiden lassen sich zu einer Einladung überreden und gehen abends auf seine Party. Für Tiana ist es der letzte Kontakt gewesen: Ihre Leiche wird später in einem Zustand gefunden, der Spuren aus der Tattoo- und Piercing-Szene trägt. Ihr Vater, Detective Mike Gage, beginnt daraufhin Ermittlungen, die ihn in ein Umfeld aus Ritualen und Praktiken führen, hinter denen eine Figur steht, der er nicht gewachsen zu sein scheint.
Entstehungsgeschichte
„Strangeland“ entstand 1998 unter der Regie von John Pieplow. In den Hauptrollen sind Kevin Gage, Elizabeth Peña, Brett Harrelson und Robert Englund zu sehen. Der Film ist als Horrorfilm eingeordnet und in Deutschland ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft die damals noch junge Chatroom-Kultur mit klassischen Horror-Motiven aus Körperveränderung und Ritual. Die Ausgangssituation, dass junge Frauen über das Internet in eine Falle gelockt werden, macht das Anonyme und Unkontrollierbare der Online-Kommunikation zum eigentlichen Bedrohungsmotiv. Dass die Ermittlungsarbeit von einem Vater übernommen wird, der zugleich das Opfer persönlich verloren hat, verschiebt den Fokus von reiner Detektivarbeit hin zu einer privaten, emotional aufgeladenen Verfolgung. Die Kombination aus Tattoo- und Piercing-Ästhetik mit ritualisierter Gewalt setzt auf eine körperliche, unmittelbare Form des Schreckens statt auf klassische Spannungsdramaturgie. Die Besetzung mit Robert Englund, der hier eine von seinen sonst bekannten Rollen abweichende Figur verkörpert, deutet darauf hin, dass der Film bewusst mit Erwartungen an das Horror-Genre spielt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,0 bei einer insgesamt eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Strangeland“ im mittleren bis unteren Bereich der Publikumsresonanz. Seit dem Erscheinungsjahr 1998 sind mittlerweile 27 Jahre vergangen, was den Film in eine Phase des Horrorkinos einordnet, in der Internet und digitale Kommunikation erstmals als Bedrohungsraum aufgegriffen wurden. Innerhalb des reinen Horrorgenres bleibt er ein Nischentitel, dessen Bewertung auf ein gemischtes bis zurückhaltendes Echo schließen lässt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Kevin Gage als Mike Gage
- Elizabeth Peña als Toni Gage
- Brett Harrelson als Steve Christian
- Robert Englund als Jackson Roth
- Linda Cardellini als Genevieve Gage
- Tucker Smallwood als Captain Churchill Robbins
- Ivonne Coll als Rose Stravelli
- Amy Smart als Angela Stravelli
- Dee Snider als Captain Howdy / Carleton Hendricks
- Amal Rhoe als Tiana Moore
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