Suicide Circle (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sion Sono |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-10-29 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 250.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (589 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Tokioter U-Bahn-Station Shinjuku nehmen sich 54 junge Mädchen gemeinsam das Leben, indem sie sich vor die Bahn werfen. Die Polizei muss anschließend hilflos zusehen, wie eine Welle weiterer Selbsttötungen junger Menschen das ganze Land erschüttert. Inspektor Kuroda stößt bei seinen Ermittlungen auf eine mysteriöse Website, die die Wurzel des Übels zu sein scheint. Als schließlich ein sadistischer Psychopath festgenommen wird, der sich selbst als Anführer des „Suicide Club“ bezeichnet, gilt der Fall als gelöst. Doch die Todesfälle gehen weiter, und die Ermittlung steht damit wieder am Anfang.
Entstehungsgeschichte
Sion Sono inszenierte den 2001 erschienenen Film, der international unter dem Titel „Suicide Club“ läuft. Zur Besetzung gehören unter anderem Ryo Ishibashi und Sayako Hagiwara. Die Freigabe ist erst ab 18 Jahren erteilt, die höchste mögliche Stufe — angesichts des Themas und der Darstellung kollektiver Selbsttötung eine nachvollziehbare Einordnung.
Hinter den Kulissen
Drama, Horror und Thriller stehen gleichrangig nebeneinander, und die Anlage der Geschichte verteilt sich tatsächlich auf alle drei. Der Thriller liefert die Ermittlung und die Spur ins Netz, der Horror die Wucht der Ereignisse, das Drama die Frage nach den Ursachen, die die Ermittlung gerade nicht beantwortet. Auffällig ist der Bauplan: Die Festnahme eines Verdächtigen, die in anderen Erzählungen den Schlusspunkt bildete, steht hier mitten im Film und erweist sich als unzureichend. Damit verschiebt sich das Interesse weg von der Täterfrage hin zu einem Phänomen, das sich nicht auf eine einzelne Person zurückführen lässt. Der Stoff behandelt reale Not; er tut das ohne Beschönigung und ohne einfaches Erklärungsangebot.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,5 von 10 beruht auf einer Basis im dreistelligen Bereich. 25 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des Horrors, die weniger auf ein Monster als auf eine gesellschaftliche Beobachtung zielt und darum schwer einzuordnen bleibt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Masatoshi Nagase als Detective Shibusawa
- Ryo Ishibashi als Detective Kuroda
- Sayako Hagiwara als Mitsuko
- Mai Hosho als Nurse Atsuko Sawada
- Tamao Sato als Nurse Yôko Kawaguchi
- Takashi Nomura als Security Guard Jiro Suzuki
- Akaji Maro als Detective Murata
- Hideo Sako als Detective Hagitani
- Nao Nagasawa als Classmate
- ROLLY als Muneo 'Genesis' Suzuki
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Verfügbarkeit
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